KHC Newsletter 07/2009
Erstellt am Donnerstag, den 17.09.2009
Heimspielauftakt der 1. Mannschaften des KHC im Salinental
Sowohl die 1. Damen als auch die 1. und 2. Herren haben am kommenden Wochenende Heimspiele im Salinental. Nach der langen Sommerpause freuen sich die Teams wieder in der Meisterschaftsrunde im Salinental spielen zu können und hoffen auf lautstarke Unterstützung:
Sa. 15.00 Uhr 1. Damen - Wacker München
Sa. 17.00 Uhr 1. Herren - TFC Ludwigshafen
So. 11.00 Uhr 1. Herren - Eintracht Frankfurt
So. 13.00 Uhr 2. Herren - TG Worms
Außerdem bestreitet die männliche Jugend B am Sonntag um 15.00 Uhr in Worms das
Endspiel um die RPS Meisterschaft gegen den Dürkheimer HC.
- Knaben A Sa. 13.00 Uhr KHC -TSG Neustadt
- Mädchen A Sa. 15.00 Uhr KHC TG Frankenthal
- Mädchen D So. ab 13.00 Uhr Spieltag im Salinental
- Knaben B2 So. ab 15.00 Uhr Endrunde Verbandsliga im
Salinental
Turniere ,Turniere...
Das diesjährige Gummibärchenturnier findet am 24./25.10.09
und der B Cup
am 31.10/01.11.2009
statt

Flohmarkt am 25.09.2009

Als neuen Trikotausstatter der C Knaben dürfen wir die Tanzschule Volk Daub beim KHC begrüssen.
Ganz
aktuell biete die Tanzschule folgende Kurse an:
Grundkurse Erwachsene
Wiener Walzer, Langsamer Walzer, Discofox, Cha Cha Cha, Rumba und Tango
Nr. Kursbeginn Tag Uhrzeit Dauer Preis
EA1 18. Sep '09 Fr 20:45 8 x 60min 105,- €
EA2 20. Sep '09 So 16:30 8 x 60min 105,- €
Den Mitgliedern vom KHC möchten wir gerne noch einen Rabatt im Zuge unserer
Partnerschaft einräumen. Jedes Mitglied bekommt auf die oben genannten Kurse,
10,00 € Ermäßigung. Also anstatt den 105,00 €, zahlt das Mitglied nur 95,00 €
pro Person.
Wir würden uns sehr freuen, auf diesem Weg, einige Mitglieder kennen zu lernen.
Vielen Dank!
Mit sportlichen Grüßen
Tanzschule Daub-Volk

Rüdiger Eigelsbach

Oktoberfest
Am 16.10.09 ab 18.00 Uhr veranstaltet der KHC
wieder sein traditionelles Oktoberfest im Haus des Sports.
Alle Mitglieder und Freunde des KHC sind hierzu recht herzlich eingeladen, bei
zünftigem Essen und Getränken einen stimmungsvollen Abend mit einigen Ehrungen
zu verbringen.
100 Jahre Deutscher
Hockey-Bund
Elternhockey-Festival 2009
Das Jubiläum feiert der Deutsche Hockey-Bund mit
einer Serie von herausragenden Events. Eine besondere Geste an die
Elternhockey-Szene ist es, zum Auftakt sportlich mit dem 1.
Elternhockey-Festival als offiziellem DHB-Turnier zu starten.
Die Elternhockey-Szene ist in der Landschaft der Deutschen Sportverbände immer
noch ein besonderes Phänomen. Hier finden nicht nur „Spätberufene“ häufig auf
Anregung ihrer Kinder zum Hockeysport um dann auf kunterbunten Turnieren
Deutschlandweit die Hockeyschläger zu kreuzen. Aus dem Elternhockey kommen auch
viele Hockeybegeisterte, die vom Jugendbetreuer bis zum Vorstandsmitglied in
ihren Vereinen wirken.
In der Vorbereitungsphase des Festivals war schnell klar - dieses besondere
Turnier findet im Warsteiner-Hockey-Park in Mönchengladbach statt, der Heimat
der Deutschen Nationalmannschaften.
Das DHB-Event Organisationsteam um Wiebke Weisel gestaltete mit viel Engagement,
Lust und Liebe einen tollen Rahmen für diese Veranstaltung. Dazu gehörte ein
exquisites Programm für die „Dritten Halbzeiten“ ebenso wie ein
Beach-Hockey-Turnier und ein Kickerturnier für den mit ihren Eltern anreisenden
Hockeynachwuchs.
Mit den Salinengeistern vom Kreuznacher HC und
den Düsselschlenzern vom DSD Düsseldorf holten sich die DHB-Event-Macher zwei in
Sachen Organisation erfahrene Elternhockeymannschaften ins Boot.
Die Salinengeister spielten nicht nur selbst im Hockeyturnier mit – sie
zeichneten wieder einmal verantwortlich für die auf Elternhockeyturnieren
beliebten Zwischenspiele. Dabei ist es erstaunlich, mit welcher Kreativität die
Salinengeister immer wieder Idee haben, was man so alles mit einer Hockeykugel
anstellen kann. Zu den Zwischenspielen gehörte natürlich auch der obligatorische
Fragebogen rund um das Elternhockey-Festival. Die Fragen, die von Teilnehmern
nicht aus dem Kopf beantwortet werden konnten, wurden erraten, gegoogelt was das
Zeug hielt und manche zählten die Sitzplätze im Warsteiner Hockey-Park exakt
nach.
Für den sportlichen Teil gingen die Düsselschlenzer mit zwei Mannschaften an den
Start. Eine Mannschaft, bestehend vorwiegend aus der Düsselschlenzer „Ostkurve“
und dem „Fan-Club“, übernahm die sportliche Durchführung des Hockey-Turniers.
Die zweite Düsselschlenzer- Mannschaft spielte im Turnier.
In der Vorbereitung erwies es sich als schwierig, für die 36 gemeldeten
Mannschaften einen Turniermodus zu finden. Der Düsselschlenzer Computer-Crack
Stephan setzte den letztlich gefundenen Turniermodus computertechnisch um.
Bis heute bleibt es sein Geheimnis, wie viele
Stunden er investiert hat, um dem Computer nicht nur die Ansetzung der je sieben
Spiele für jede Mannschaft zu entlocken, sondern dem Computer auch die
Tabellenrechnerei zu überlassen. So vorbereitet war es der Mannschaft 1 der
Düsselschlenzer routiniert möglich, das Turnier mit 36 Mannschaften und 146
Spielen an drei Tagen punkt genau über die Runden zu bringen.
Zum ersten Turniertag reisten am Freitag den 11. September nachmittags die
ersten 18 Mannschaften an und spielten ab 17.00 Uhr ihre jeweils ersten vier
Spiele. Spätestens, als im Warsteiner-Hockey-Park das Flutlicht eingeschaltet
wurde bietet sich ein besonders buntes Bild und es kommt ein wenig WM-Feeling
auf.
Ab 22.00 Uhr startete die erste Dritte Halbzeit im Festzelt. Frau Höpker bittet
bis spät in die Nacht zum Gesang und die Elternhockeychöre lassen sich nicht
lange bitten und stellen die Fischer-Chöre locker in den Schatten. Frau Höpker
kennt in ihrer Live-Karaoke-Show aber auch wirklich jeden Song, der
ElternhockeyspielerInnen an irgendetwas erinnert – und seien es auch nur
verflossene Jahre.
Am Samstagmorgen ab 09.00 Uhr starten die nächsten 18 Mannschaften in das
Turnier. Sie spielen vormittags vier Spiele und haben mit sieben Spielen an
einem Tag mit einer Spielzeit von je 20 Minuten ein hartes Pensum zu leisten.
Um 15.00 Uhr begrüßt DHB-Präsident Stephan Abel die jetzt vollzählig im Turnier
spielenden 36 Mannschaften. Ca 450 Spielerinnen und Spieler werden von den
Pressefotografen auf der Tribüne zu einem tollen Turnierfoto animiert.
Als absoluter Renner erweist sich der „DHB-Ein-Euro-Shop“. Neuwertige
Kleidungstücke der alten Kollektion der Nationalmannschaften finden reißenden
Absatz. Das fünf Euro Fieber bricht aus, als Kleidungstücke der aktuellen
Kollektion auf den Markt kommen.
Auf den Spielfeldern ist wie auf jedem Elternhockeyturnier engagiertes Hockey
mit viel Spaß und Freude zu sehen. Zwischendurch muss jede Mannschaft noch das
„Zwischenspiel“ bei den Salinengeistern ableisten.
Nachdem jede Mannschaft sieben Spiele gespielt hat, steht eine Tabelle mit den
Ergebnissen aller Mannschaften fest. Für Sonntagmorgen sind für die ersten vier
Mannschaften der Tabelle Halbfinalspiele geplant. Für alle anderen Mannschaften
ein Platzierungsspiel. Auf den ersten vier Plätzen der Tabelle stehen am
Samstagabend dieselben Mannschaften, die dort schon am Freitagabend standen.
Möglicherweise hat die Verteilung von vier und drei Spielen auf zwei Tage ihnen
doch einen kleinen Vorteil gegenüber den Mannschaften gebracht, die sieben
Spiele am Samstag spielen mussten.
Um 20.30 Uhr ertönt der letzte Schusspfiff auf dem Hockeyfeld, aber das Licht
geht noch lange nicht aus.
Bei Olympischen Spielen haben Deutsche Hockeymannschaften schön häufig gezeigt,
wie man zum Beispiel eine TV-Sendung feiernd aufmischt. ElternhockeyspielerInnen
scheinen dieses hockeytypische Gen auch in späteren Jahren noch entwickeln zu
können. Bis nach 04.00 Uhr fordern die ElternhockeyspielerInnen den DJ durch
unentwegtes Training auf der Tanzfläche, dann erst geht im Warsteiner Hockey
Park das Flutlicht aus.
Am Sonntagmorgen verbreiten die Old Market Stompers mit ihrer Jazzmusik eine
relaxte Stimmung, in der die Mannschaften zu ihren Platzierungsspielen antreten.
Um 11.00 Uhr stehen die beiden Halbfinalspiele an. Für diese Spiele und für das
Finale hat der DHB es sich nicht nehmen lassen, Schiedsrichter vom besten
aufzubieten: Torsten Bartel, Hans Vehrenberg, Carsten J. Moeser und Michael von
Ameln geben den Teilnehmern der Halbfinalspiele das Gefühl, das nichts mit
falschen Dingen zu gehen kann. Die zuschauenden Mannschaften sehen vier
engagiert fightende Hockeymannschaften, die fair um jeden Zentimeter Boden des
Hockey Parks kämpfen. Hockeytechnisch wechselt die eine oder andere nicht
glückliche Aktion mit perfekten Imitationen der Hockeytechniken, die bei einer
Champions Trophy zu bestaunen sind. Es macht Spaß den Spielen zuzuschauen –
echte Werbung für das Elternhockey.
Im ersten Halbfinale spielen Lokomotive Freitag (DHC Düsseldorf) und das
Elternteam Köthen (Cöthener HC 02), im zweiten Halbfinale die Neanderhepper (THC
Mettmann) in einem Evergreen gegen die Düsselschlenzer (DSD Düsseldorf).
In diesem Spiel greift Michael von Ameln erstmalig beratend ein und die
Zuschauer erleben wahrscheinlich die erste Auszeit, die jemals von einer
Elternhockeymannschaft genommen wurde.
Beide Spiele stehen nach Ablauf der regulären Spielzeit 1:1 und gehen in die
Verlängerung. Das Elternteam Köthen hat die glücklichere Hand am Hockeyschläger
- schießt das 2:1 und bringt das Ergebnis über die Zeit.
In der Verlängerung des anderen Halbfinals vergeben die Neanderhepper einen 9m
und die Düsselschlenzer nutzen unmittelbar danach eine kurze Konfusion im
gegnerischen Strafraum zum 2:1 flink aus. Die Schiedsrichter entscheiden hier
auf Golden Goal.
Das Spiel um den dritten Platz gewinnen die Neanderhepper nach einem spannenden
und freundschaftlichen Spiel gegen Lokomotive Freitag wiederum mit 2:1.
Im Finale zwischen den Düsselschlenzern und dem Elternteam Köthen ziehen die
Schiedsrichter alle Register. Zunächst werden die Schläger vermessen und die
Mannschaften vergattert. Zwei Elternhockeyspieler sehen erstmalig in ihrer
Karriere eine grüne Karte aus der Nähe. Am Anspielkreis gibt Michael von Ameln
während des Spiels amüsanten Praxisunterricht - der Eleve muss dafür keine
Lehrgangsgebühr zahlen.
Dazwischen dann das heiß umkämpfte Finale vor großer Kulisse. Jede Mannschaft
hat ihren Fan-Block, der richtig Stimmung macht. Wenige Chancen auf beiden
Seiten aber intensiver Kampf um die Hockeykugel mit allen Kräften. Die
Düsselschlenzer können durch einen schnellen Konter in Führung gehen. Danach
drängt das Elternteam Köthen mit Mann und Frau auf den Ausgleich. In diese
Drangperiode hinein setzen die Düsselschlenzer einen zweiten Konter zum 2:0. Das
Elternteam Köthen kann durch einen souverän geschossenen 9m den Anschlusstreffer
erzielen. Danach verteidigen die Düsselschlenzer mit Mann und Maus und bringen
den Vorsprung über die Zeit. Damit enden alle Finalspiele 2:1 !
Es folgt eine stimmungsvolle Siegerehrung!

100 Jahre DHB – auf der riesigen Videowand geben
die Fotos mit Turnierimpressionen den Elternhockeymannschaften und damit auch
indirekt dem Verband ein Gesicht – viele Gesichter.
Ein großer Dank geht an das DHB-Organisationsteam, die Salinengeister und die
Düsselschlenzer für die Super-Organisation des 1. Elternhockey-Festivals.
Benni von den Salinengeistern überreicht Lokomotive Freitag den ultimativen
Trainingshockeyschläger als Anerkennung für die besten ZwischenspielerInnen.
Ein Elternhockeyturnier ist besonders gelungen, wenn möglichst alle als gefühlte
Sieger vom Platz gehen und Spaß und Freude am Hockeysport und der Gemeinsamkeit
mit vielen Hockeyfreunden hatten. Allen Mannschaften und jedem Teilnehmer, jeder
Teilnehmerin wurde vom DHB das offizielle ElHoF2009 Siegel als Anerkennung dafür
verliehen, auf diesem Festival diese Voraussetzungen erfüllt zu haben. Dieter
Strothmann, Elternhockeybeauftragter des DHB, war extra aus München angereist
und übereichte den Mannschaftskapitänen die Zertifikate.
Mit Gazelle Gladbach (Gladbacher HTC) stellte sich eine neue
Elternhockeymannschaft auf diesem Turnier vor. Die eine oder andere technische
Unfertigkeit wurde mit viel Lauffreude kompensiert. Die Mannschaft half der
Schwestermannschaft aus ihrem Verein aus, als dieser die Spieler ausgingen. Und
mit Herzlichkeit gratulierten sie ihren Gegnern nicht nur zum Sieg sondern sogar
zu besonders schönen Toren. Eine herzerfrischende Elternhockeymannschaft die
dafür den Fair-Play-Preis unter großem Beifall erhielt und diesen ausgelassen
mit ihren Kindern auf dem Spielfeld feierten.
Der Sieg des 1. Elternhockey Festivals wurde von den Düsselschlenzern bejubelt.
Der Präsident des DHB, Stephan Abel, übereichte einen Originalsitz des
Warsteiner HockeyParks als Wanderpreis und versprach allen Teilnehmern/innen für
die Zukunft die Wiederholung des Festivals.
Wieder daheim meldete sich noch die eine oder andere Mannschaft per Mail, ein
Beispiel:
Hallo an alle! Ich hatte irgendwie noch mal das Bedürfnis mich bei euch allen zu
bedanken! War echt ein klasse Wochenende und hat richtig Spaß gemacht mit euch
zu spielen! Danke für alles, Danke für die Organisation, Danke für 3 tolle Tage
mit Euch auf dem Platz und beim Glas danach ...Ganz liebe Grüße und bis
spätestens zum 2. Festival! Micha (trausi) Trausinger von den Turmfalken des
Großbeerener HC´s
In diesem Sinne dem DHB weiterhin einen guten Weg in die Zukunft und allen
Elternhockeyfreunden eine gute Zeit bis zum nächsten Turnier irgendwo!
Seehr geehrte(r) Leser
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