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2. Regionalliga Süd

 Update  --  Montag, 03. Dezember 2018 09:20

 

03.12.2018

 

Bericht:  Christian Tuschner
Foto :     Klaus Castor

Zehn schlechte Minuten

Hockey, 2. Regionalliga: KHC-Männer gestalten Spiel beim 2:7 in vielen Phasen ausgeglichen

Bad Kreuznach. Der Kreuznacher HC zeigte über weite Strecken eine ansprechende Leistung. Besonders in der Defensive agierte das Team von Trainer Christian Winkler kampf- und laufstark. Zu viele vermeidbare Ballverluste im Spielaufbau und fehlende Konsequenz im Offensivspiel machten die Mission gegen den SC Frankfurt 1880 II dennoch unmöglich. Am Ende verloren die Bad Kreuznacher Hockeyspieler ihre Heimpartie in der Zweiten Regionalliga mit 2:7 (1:5).

Die Bad Kreuznacher waren von Beginn an hellwach und erspielten sich in der Anfangsphase auch die ein oder andere Möglichkeit. Doch gleich die erste Strafecke (10.) nutzte der Gast eiskalt. Der Frankfurter Mats Philippsen schlenzte sie ins obere Eck. Im Gegenzug bekam auch der KHC eine Strafecke zugesprochen. Doch diese blieb, wie viele andere Chancen auch, ungenutzt. Das 1:1 fiel in der 15. Minute. Niklas Kaiser schob nach einem schönen Kombinationsspiel den Ball an Gäste-Torhüter Jonathan Adams vorbei.

„Wir waren über 50 Minuten gut dabei. Leider haben wir die letzten zehn Minuten der ersten Hälfte verschlafen. Diese Phase war der Knackpunkt“, analysierte Winkler. Nach 20 Minuten stand es 2:1 für die Hessen, der KHC war in Schlagdistanz. Doch vor der Pause mussten die Gastgeber drei weitere Gegentore schlucken. Ausschlaggebend waren jeweils leichtfertige Ballverluste im Aufbauspiel und die Kaltschnäuzigkeit des SC nach Strafecken. In den gesamten 60 Minuten nutzten die Auswärtigen drei ihrer vier Strafecken und markierten über dieses Mittel 43 Prozent ihrer Treffer. Das schönste Tor des Tages erzielten die Gäste durch eine sehenswerte Kombination (28.): Nach einem Doppelpass ließen zwei Offensivakteure der Hessen die Defensive der Gastgeber ins Leere laufen, dribbelten auf den alleingelassenen Niklas Senft zu und ließen sich das 5:1 nicht nehmen. Winkler: „Wenn wir mit einem engeren Ergebnis in die Pause gehen, wird es vielleicht noch einmal spannend. Dann hätten wir noch selbstbewusster aufspielen können. Natürlich hatte der SC die größere individuelle Klasse. Aber wir waren auf jeden Fall konkurrenzfähig. Dadurch hat das Spiel richtig Spaß gemacht, und das hat man meinen Jungs auch angemerkt. Sie haben sich nie aufgegeben und gefightet. Deswegen bin ich mit dem Spiel auch zufrieden.“

Die größte Chance der Bad Kreuznacher im zweiten Durchgang – neben dem Treffer zum 2:6 durch Dennis Pahl (38.) – hatte Yanneck Zimmermann. Nach einem sehenswerten Pass in die Tiefe von Moritz Töppich verarbeitete Zimmermann das Spielgerät sofort weiter und konnte nur durch ein Foulspiel gestoppt werden. Aus der folgenden Strafecke konnte der KHC aber erneut kein Kapital schlagen. Auch die offensivere taktische Variante mit sechs Feldspielern, die das Heimteam ab der 52. Minute anwandte, konnte den Spielausgang nicht mehr positiv beeinflussen.

Damit bleiben die Bad Kreuznacher ohne Punkt am Tabellenende. Winkler erklärte: „Wir waren diesmal personell gut aufgestellt. Natürlich fehlen den Aushilfsspielern wie Christopher Zerfaß die Spiel- und Trainingspraxis. Dennoch helfen sie in solchen Spielen enorm. Gerade konditionell entlasten sie unsere Mannschaft, indem wir durch den breiteren Kader ein größeres Wechselkontingent zur Verfügung haben. Dadurch konnten wir bis zum Ende gut mithalten.“

Kreuznacher HC: Senft – Milde, Zerfaß, Pahl, Kaiser, Y. Zimmermann, S. Zimmermann, Schneider, Töppich, Böhm, Lengsfeld.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 3. Dezember 2018, Seite 26
Von unserem Mitarbeiter Christian Tuschner
Foto: Klaus Castor

 

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28.11.2018

 

Bericht: olp
Foto :   

Zum Auftakt gibt es eine zweistellige Packung

Hockey, 2. Regionalliga: Kreuznacher HC unterliegt in Frankfurt deutlich – Nur phasenweise konkurrenzfähig

Frankfurt. Die Serie der hohen Niederlagen setzt sich auch in der Halle fort. In seinem ersten Spiel in der 2. Hockey-Regionalliga unterlag der Kreuznacher HC beim TGS Vorwärts Frankfurt mit 1:11 (1:5). Schon in der Feldsaison hatte das stark verjüngte Team der Rot-Weißen mehrere zweistellige Niederlagen hinnehmen müssen.

„Das war insgesamt zu wenig“, erklärte KHC-Trainer Christian Winkler. Er hatte sich im Vorfeld gewünscht, mit seinen Jungs Konkurrenzfähigkeit nachweisen zu können. Doch das gelang nur zeitweise. „Defensiv war des 35 Minuten durchaus okay, offensiv ging allerdings nicht viel. Da kann ich nicht von Konkurrenzfähigkeit sprechen“, haderte der KHC-Trainer. Sein Team hatte die ersten Minuten verschlafen und geriet schnell mit 0:2 in Rückstand. Doch die Bad Kreuznacher fingen sich und fanden besser in die Partie. Christopher Zerfaß donnerte eine Strafecke ins Tor und verkürzte auf 1:2 (8.). Anschließend hatte der KHC eine gute Phase, stand defensiv sicher, doch wie im gesamten Spiel gelang es zu selten, Fehler der Gastgeber in schnelle Umschaltaktionen umzumünzen oder mal einen schönen Spielzug anzusetzen. Drei Gegentreffer in drei Minuten besiegelten den 1:5-Pausenrückstand.

Auch nach dem Seitenwechsel sah das defensiv gar nicht mal so schlecht aus, allen voran Routinier Zerfaß räumte ab. „Das erwarte ich auch so von ihm“, sagte Winkler und ergänzte: „Mit einem 2:5 oder 3:5 hätten wir noch mal Blut lecken können, aber dazu hatten wir zu wenig Möglichkeiten.“ Ab der 48. Minute schraubten die Gastgeber das Ergebnis in die Höhe. „Spätestens nach dem siebten Gegentor war die Motivation gebrochen und die Körpersprache nicht mehr frisch genug“, stellte Winkler fest. Er resümierte: „Auch wenn wir nach dem Schlusspfiff angesichts der elf Gegentreffer mit langen Gesichtern auf der Bank saßen, fand ich nicht alles schlecht.“ olp

KHC: Senft – Zerfaß (1), Milde, Grüßner, Weyl, Schneider, Töppich, Aletsee, Böhm, Lengsfeld.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 26. November 2018, Seite 28

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