Pressebericht

Hockeyabteilung

Aktualisiert am
Donnerstag, 01. Dezember 2016 17:57
Webmaster

Bericht: Olaf Paare

Foto:     Klaus Castor

A-Cup ist die perfekte Vorbereitung

Hockey Mädchen A des Kreuznacher HC testen gegen starke Konkurrenz – Viele Absagen bei den Knaben A

Von unserem Redakteur Olaf Paare

Bad Kreuznach. Mit aller Macht stemmen sich die Hockey-Mädchen A des Kreuznacher HC gegen eine drohende Niederlage, verteidigen ihr Tor gegen die vehementen Angriffe von Rot-Weiß Köln. Nach der Schlusssirene müssen sie sogar noch zwei Strafecken mit großem Körpereinsatz abwehren. Doch die Null steht, und der KHC sichert sich ein 0:0 gegen den starken Konkurrenten. Es handelt sich „nur“ um das Spiel um den fünften Platz beim A-Cup des KHC, doch das große Engagement zeigt, wie wichtig die Mädchen das Vorbereitungsturnier nehmen.

„Das Turnier ist die perfekte Vorbereitung auf die anstehende Punktrunde“, erklärt Vanessa Cunningham, die Trainerin der KHC. Bereits in der Vorrunde traf sie mit ihrem Team auf starke Gegner, und auch gegen die Kölnerinnen wurden die Gastgeberinnen richtig gefordert. „Unter dem Druck werden die Mädels auch stehen, wenn es in der Meisterschaft in die Entscheidung geht. Deshalb bringen sie solche Spiele gegen hochklassige Kontrahenten weiter“, sagt Vanessa Cunningham, die das Turnier so bilanziert: „Das erste Spiel haben wir verpennt, doch danach haben wir uns von Partie zu Partie gesteigert. Es ist schön zu sehen, dass sich die Mädels stetig verbessern. Deshalb bin ich mit dem verlauf des Turniers auch zufrieden.“

Mit ihrem Team peilt Vanessa Cunningham die Qualifikation zur Rheinland-Pfalz/Saar-Endrunde an. Die besten sechs Teams des Verbandes qualifizieren sich dafür. „Das ist unser erstes Ziel. Beim Finalturnier werden wir dann sehen, was möglich ist“, sagt die Trainerin. Bei den Knaben A geht Trainer Stephan Rothländer sogar noch einen Schritt weiter. Er möchte mit seinen Jungs unter die besten zwei Teams in Rheinland-Pfalz und im Saarland kommen. Allerdings verfügt er über eine Mannschaft, die im Vergleich zur Konkurrenz aus Bad Dürkheim oder Mainz körperliche Nachteile hat. „Viele Spieler gehören noch dem jüngeren Jahrgang an, auch die älteren Jungs sind noch eher schmächtig. Da muss ich mal abwarten, wie sich das in den entscheidenden Partien entwickelt“, analysiert der Coach.

Er konnte den A-Cup nicht so gut zum Testen nutzen wie seine Kollegin. In den 14 Tagen vor dem Turnier waren dem KHC viele Gäste-Vertretungen weggebrochen. „In Hessen und Baden-Württemberg sind kurzfristig Meisterschaftsspiele für dieses Wochenende angesetzt worden. Aus diesen Gebieten kommen aber traditionell viele Teams zu uns, die nun aber absagen mussten“, erklärt Rothländer, der auch als Turnierorganisator fungierte. Übrig geblieben war bei den Knaben A im HC Luxemburg nur noch ein einziges Gästeteam. „Viele fragen uns, warum wir zeitgleich mit dem VfL Turniere veranstalten, aber das Zeitfenster ist eben sehr klein. Im Prinzip bleiben nur drei Wochen zwischen dem Ende der Feldrunde und dem Start der Hallensaison. Deshalb gibt es die Überschneidung und die Probleme, Teams zu finden“, berichtete Rothländer.

Mit den Luxemburgern hatte der KHC-Nachwuchs wenig Mühe, gewann 5:0 und 6:1. Im Finale standen sich dann die beiden A-Knaben-Teams des Gastgebers gegenüber. Die erste Garde gewann mit 4:1. Um viel Spielzeit zu ermöglichen, waren auch die B-Knaben und die weibliche Jugend ins A-Knaben-Turnier integriert worden. Die B-Knaben sicherten sich mit einem 3:1 über den HC Luxemburg Rang drei.

Das Interesse von Knaben A an der Konrad-Frey-Halle wird sich übrigens im Laufe der Hallensaison drastisch steigern. Der KHC richtet nämlich Anfang März die Endrunde um die deutsche Meisterschaft in dieser Altersklasse aus. Ab sofort heißt das Ziel vieler ambitionierter Teams aus Deutschland also: ab nach Bad Kreuznach.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Donnerstag, 17. November 2016

 

 

 

 


email: Geschaeftsstelle@kreuznacher-hockey-club.de
Internet: http://www.Kreuznacher-Hockey-Club.de