Pressebericht

Hockeyabteilung

Oeffentlicher Anzeiger vom Montag, 9. Januar 2012, Seite 13
Foto: Klaus Castor

Aktualisiert am Mittwoch, 11. Januar 2012 10:46 Webmaster

Für entscheidende Wochen gut gerüstet


Hockey Arthur-Heil-Cup des Kreuznacher HC bietet ideale Bedingungen – KHC-Jungen sichern sich Platz zwei


Von unserer Mitarbeiterin Tina Paare



M Bad Kreuznach. Er ist längst zu einer festen Größe im Turnierkalender geworden und zieht Hockeyteams von weit her an, der Arthur-Heil-Cup. Bei der vierten Auflage begrüßte der Kreuznacher HC Jugend-B-Teams aus München, Nürnberg, Erlangen, Mannheim, Frankfurt und Köln. Sie alle hatten die Reise in die Jakob-Kiefer-Halle angetreten, um sich auf den Saisonendspurt einzustimmen.

Der Termin Anfang Januar ist für die Hockeycracks ideal – obwohl noch Ferien sind. Denn schon in Kürze stehen die Entscheidungen in den einzelnen Ligen an, höherklassige Meisterschaften folgen. „Ich war am Anfang skeptisch. Aber es hat sich gezeigt, dass der Termin sehr gut ist. Die Teams nehmen ihn an“, erzählte Markus Rothländer. Der Trainer der KHC-B-Jugend bezeichnet den Zeitpunkt mittlerweile sogar als optimal, „um sich auf die vier entscheidenden Wochen vorzubereiten“. Mit zwei Mannschaften ist der KHC in der Oberliga vertreten. Die Erste führt die Gruppe B an und will auch am Ende vorne stehen. Das Ziel der KHC-Jungs ist die süddeutsche Meisterschaft. „Nachdem wir es im vergangenen Jahr nicht geschafft haben, wollen wir sie dieses Mal auf jeden Fall erreichen“, erklärte Rothländer. Dafür müssen die KHCler bei der Endrunde, die am 5. Februar in der Bad Kreuznacher Realschulhalle steigt, Platz eins oder zwei belegen.

Den Arthur-Heil-Cup nutzten die KHCler ebenso wie die Gastmannschaften, um nach den Feiertagen den Rhythmus wiederzufinden, sich einzuspielen, bevor die wichtigen Duelle anstehen. Die Gastgeber belegten in der Endabrechnung den zweiten Platz. Sie hatten drei ihrer vier Partien teils souverän gewonnen. Nur gegen den späteren Turniersieger, den SC Frankfurt 80, mussten sie sich knapp mit 4:5 geschlagen geben.

Der Turniermodus bot den Teilnehmern beste Bedingungen. Das Feld war bewusst klein gehalten (je fünf Teams bei der männlichen und der weiblichen Jugend B). Dafür war das Turnier qualitativ stark besetzt. Renommierte Klubs hatten ihren Nachwuchs an die Nahe geschickt. „Das Niveau ist klasse. Es gibt viele Spiele auf einem hohen Level“, freute sich Kim Zimmermann von der Turnierleitung. Das Besondere am Arthur-Heil-Cup: Die KHC-Jugendvertretung organisiert das Turnier in Eigenregie. Das junge Orga-Team machte seine Sache ausgezeichnet, erhielt viel positive Resonanz. Die Teams wissen die perfekte Organisation zu schätzen. Auch die Spielzeit von zweimal 15 Minuten ist optimal gewählt. So lange dauert eine Partie auch bei der Endrunde.

Apropos Endrunde. Dafür wollen sich auch die KHC-Mädchen qualifizieren. „Nächste Woche schon geht es in der Liga weiter. Das Turnier ist gut, um wieder reinzufinden“, erklärte Melanie Litzenberger. Gemeinsam mit Christian Winkler trainiert sie die weibliche Jugend B des KHC. Auch wenn noch nicht alles rund lief und sich die Gastgeberinnen mit Platz vier begnügen mussten, ist Melanie Litzenberger zuversichtlich: „Man sieht, dass die Mädels über Weihnachten nichts vergessen haben.“ Der Turniersieg und der selbst entworfene Wanderpokal gingen an das Team von Blau-Weiß Köln.
 

 

 


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