1. Herren

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02.07.2019

 

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Breite Streuung: 16 bis 56 Jahre

2. Regionalliga: Zum Abschluss verliert Absteiger KHC mit 0:9

Frankfurt. Die Zweite Regionalliga ist Geschichte für den Kreuznacher HC. Mit einem dezimierten, bunt gemischten Team gaben die Hockeyspieler aus dem Salinental bei der TGS Vorwärts Frankfurt ihre Abschiedsvorstellung und mussten sich mit 0:9 (0:5) geschlagen geben. Dennoch fiel das Fazit von Teammanager Klaus Fuchs positiv aus: „Es war ein schönes Abschlussspiel, das hat Spaß gemacht.“ Und auch die Geste der Frankfurter, gemeinsam auf das Ende der Saison anzustoßen, freute die Bad Kreuznacher.

Dass die Trauben in der Mainmetropole zu hoch hängen würden, war dem Schlusslicht im Vorfeld klar gewesen. Zumal es personell mal wieder auf dem Zahnfleisch ging. Fuchs, der in Abwesenheit von Trainer Alex Jacob erneut das Coaching übernommen hatte, musste auch auf dem Feld ran, und mit ihm drei weitere „Oldies“. Üppig war das Aufgebot trotzdem nicht, nur zu zwölft waren die Bad Kreuznacher an den Main gereist. „Unser Altersschnitt betrug 30,9 Jahre mit einer Streuung von 16 bis 56 Jahren“, verdeutlichte Fuchs.

Der KHC richtete sein Hauptaugenmerk auf eine stabile Defensive und erreichte so sein selbst gestecktes Ziel, unter zehn Gegentoren zu bleiben. Das Gros ihrer Treffer erzielten die Frankfurter nach Ecken, aus dem Spiel heraus waren sie nur dreimal erfolgreich.

Bleibt die Frage, wie es für den KHC nach dem Abstieg weitergeht. Fuchs ist bewusst, dass es auch in der Oberliga nicht einfach wird. „Wir spielen nicht um den Aufstieg mit, ich sehe uns eher im Mittelfeld. Aber wichtig ist, dass es weitergeht“, sagt der Teammanager, der bereit ist, sich weiterhin zu engagieren: „Mit mir persönlich hat von Vereinsseite noch keiner gesprochen, aber ich stehe zur Verfügung und würde es auch alleine weitermachen.“ Interimstrainer Jacob möchte nach einem Teamtreffen in den nächsten Tagen entscheiden, ob er an Bord bleibt. tip

Kreuznacher HC: Senft – Kallauke, P. Behr, Ziegler, Dehmer, Nagel, Lengsfeld, Fuchs, Weirich, Frey, Lippert, Pfaff.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 1. Juli 2019, Seite 15

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24.06.2019

 

Bericht: tip
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Vier Gegentreffer innerhalb von elf Minuten

2. Regionalliga: KHC verliert letztes Heimspiel 0:6 – Teammanager Fuchs vermisst Taktik und Konstanz

Bad Kreuznach. Auch im letzten Heimspiel gab es nichts zu holen für die Hockeyspieler des Kreuznacher HC. Dem TFC Ludwigshafen mussten sie sich mit 0:6 (0:2) geschlagen geben. Somit bleibt das 5:2 am 12. Mai gegen den HTC Neunkirchen der einzige Erfolg vor heimischem Publikum und zugleich der bisher einzige Sieg in der nun fast abgelaufenen Saison in der Zweiten Regionalliga. Der Absteiger hat nur noch eine Chance – am nächsten Sonntag bei Vorwärts Frankfurt –, um seine Bilanz ein wenig aufzuhübschen.

Gegen die Ludwigshafener begannen die Gastgeber gut und kamen durch ihre druckvolle Spielweise zu aussichtsreichen Aktionen, unter anderem durch Jan-Niklas Schäfer und Marvin Frey. Allerdings belohnten sie sich nicht für ihre Bemühungen. „Man hat dann gesehen, wie sich die Ludwigshafener das Spiel erarbeitet haben“, sagte KHC-Teammanager Klaus Fuchs, der den verhinderten Interimstrainer Alex Jacob vertrat. Fuchs präzisierte: „Der Gegner hat mit vier Mann hinten gestanden, die sich die Bälle sauber zugespielt und dann eine Seite festgelegt haben. Wir kamen gar nicht dazu, da richtig gegen anzulaufen.“ Mehr und mehr gewannen die Gäste die Oberhand und gingen nach zehn Minuten durch eine kurze Ecke in Führung. Sechs Minuten vor der Pause legten sie den zweiten Treffer nach.

Das hohe Laufpensum, das der KHC zu bewältigen hatte, wirkte sich im Spielverlauf auf die Kondition aus. Die Gastgeber kamen stellenweise nicht mehr hinterher und kassierten innerhalb von nur elf Minuten vier weitere Gegentreffer (39., 45., 47., 49.) – drei aus dem Spiel heraus, den letzten noch einmal per Strafecke. „Wir hatten dieses Mal ein super Team auf dem Platz. Aber man merkt, dass es an der Taktik fehlt“, bedauerte Fuchs, machte seinen Mannen aber keinen Vorwurf: „Die Jungs haben es so einfach nicht trainiert.“ tip

Kreuznacher HC: Senft/Bender – S. Zimmermann, Schreiner, P. Behr, Ziegler, Dehmer, Grüßner, Pahl, Gintzel, Mar. Hippchen, T. Schäfer, Y. Zimmermann, J. Schäfer, Weirich, Frey, Böhm.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 24. Juni 2019, Seite 16

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18.96.2019

 

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Standard-Stärke gibt den Ausschlag

2. Regionalliga: KHC verkauft sich gegen Spitzenreiter gut, verliert aber und steigt ab

Bad Kreuznach. Erhobenen Hauptes konnten die Hockeyspieler des Kreuznacher HC den Kunstrasen im heimischen Salinental verlassen. Zwar mussten sie sich dem 1. Hanauer THC, einem der beiden Anwärter auf die Meisterschaft in der Zweiten Regionalliga, mit 1:8 geschlagen geben, doch im Vergleich zum Hinspiel, in dem sie eine 0:20-Packung kassiert hatten, war eine deutliche Verbesserung auszumachen. KHC-Trainer Alex Jacob war nach der Partie mächtig stolz auf seine Mannen, sprach sogar von einem der besten Spiele der Saison.

Allerdings wurde mit der Niederlage im vorletzten Heimspiel auch endgültig der Abstieg der Rot-Weißen besiegelt. Da das Ende der Regionalliga-Zeit für die Mannschaft nicht überraschend kam, hielt sich die Enttäuschung jedoch in Grenzen. „Die Mannschaft möchte in die Oberliga, dort wird sie wieder auf schlagbare Gegner treffen“, betonte Jacob. Der Interimstrainer ergänzte: „Die Stimmung ist gut. Wir haben nach der Partie noch zusammengesessen. Die Jungs können stolz sein auf das Spiel, hätten sich aber mehr belohnen können.“

Die Gastgeber hielten sich exakt an die taktischen Vorgaben und versuchten, dem technisch und athletisch überlegenen Gegner mit einer defensiven Ausrichtung beizukommen. 20 Minuten lang funktionierte das bestens, hielt der KHC die Null. Und auch danach kam der Spitzenreiter nicht zu übermäßig vielen Chancen. Zum einen, weil der KHC in der Abwehr sehr konzentriert arbeitete, und zum anderen, weil sich Schlussmann Niklas Senft mit starken Paraden auszeichnete. „Niklas war überragend. Aber auch Fabio Rau und Marcel Hippchen haben das toll gemacht in der Innenverteidigung“, lobte der Coach. Dass es dennoch acht Mal im Gehäuse der Bad Kreuznacher schepperte, lag hauptsächlich an der Qualität der Hessen bei Standards.

„Wir haben uns auf jeden Fall verbessert, auch was die Rebounds angeht“, urteilte Jacob, der bedauerte, dass sich sein Team für den engagierten Auftritt nicht mehr belohnt hatte. Durch Schlenzer in die Tiefe überbrückten die KHCler mehrmals schnell das Mittelfeld und kamen vorne zu einigen Möglichkeiten, hatten zudem drei kurze Ecken. „Vor allem Marvin Frey hat mit seiner Schnelligkeit immer wieder für Entlastung gesorgt“, berichtete der KHC-Trainer. Ihm imponierte außerdem, dass seine Spieler nicht aufsteckten. Und so gelang Jan-Niklas Schäfer bei seinem Comeback nach längerer Pause in den Schlussminuten immerhin der Ehrentreffer zum 1:8. tip

Kreuznacher HC: Senft/Bender – P. Behr, M. Behr, Ziegler, Dehmer, Grüßner, Gintzel, Mar. Hippchen, Lengsfeld, J. Schäfer, Schmidt, Frey, Rau, Lippert.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 17. Juni 2019, Seite 13

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03.06.2019

 

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Manager muss ran

Hockey, 2. Regionalliga: KHC sieht kein Land

Rüsselsheim. Der Rüsselsheimer RK wäre für die Hockeyspieler des Kreuznacher HC schon in optimaler Besetzung eine große Hürde gewesen. Doch da etliche Spieler nicht zur Verfügung standen und die Rot-Weißen mal wieder improvisieren mussten, standen sie beim Zweiten der Zweiten Regionalliga auf verlorenem Posten, mussten eine 0:19 (0:8)-Niederlage quittieren.

„Der Gegner war sehr stark. Da haben wir mit unserer gemischten Mannschaft kein Land gesehen“, resümierte KHC-Spielertrainer Alex Jacob. Er selbst hatte wegen Kniebeschwerden nur einen Kurzeinsatz geplant, doch da sich Fabio Rau nach zehn Minuten verletzte, musste der Interimstrainer durchhalten. Ähnlich erging es Joachim Pfaff, dessen Zeit im Aktivenbereich ebenfalls länger zurückliegt. „Auch Klaus Fuchs, unser Manager, der erst durch seinen Sohn zum Hockey kam, hat mitgespielt“, verdeutlichte Jacob die Personalprobleme.

Für die Rüsselsheimer, die sich mit dem Hanauer THC um die Meisterschaft duellieren, war die Partie die Gelegenheit, ihr Torverhältnis aufzupolieren. Jacob imponierte, dass trotz der Gegentorflut kein Spieler den Kopf hängen ließ, keiner zu mosern begann. „Ich ziehe vor den Spielern, die dabei waren, den Hut. Sie haben es ermöglicht, dass wir die Mannschaft nicht abmelden mussten“, sagte der Coach. In der Oberliga soll nun der Neuaufbau erfolgen – mit zahlreichen Talenten, die nachrücken.

Kreuznacher HC: Bender – Kroll, P. Behr, Ziegler, Dehmer, Grüßner, Gintzel, Schreiner, Jacob, Steinberger, Lengsfeld, Fuchs, Weirich, Rau, Pfaff.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 3. Juni 2019, Seite 14

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28.05.2019

 

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Routine und Cleverness fehlen

KHC unterliegt mit 1:4

Bad Kreuznach. Woche für Woche steht der Kreuznacher HC in der Zweiten Hockey-Regionalliga vor der Herausforderung, mit einem anderen Kader agieren zu müssen. Auch im Heimspiel gegen den SC 1880 Frankfurt II, das mit 1:4 (0:2) verloren ging, gab es wieder einige Veränderungen im Aufgebot. Entsprechend schwer ist es für Trainer Alex Jacob, Stabilität reinzubekommen, zumal er verletzungsbedingt zum Zuschauen gezwungen war. „Ich bin froh, dass ältere Spieler bereit sind auszuhelfen und die jüngeren Spieler dadurch mal ausruhen können“, sagte der KHC-Coach.

Gegen das junge, eingespielte Frankfurter Team waren die Gastgeber aber chancenlos, lagen zur Pause mit 0:2 zurück. Zehn Minuten nach Wiederbeginn verkürzte Frederik Jost auf 1:2. In der Phase hatte der KHC sogar Chancen zum Ausgleich. „Das hätte den Spielverlauf aber etwas auf den Kopf gestellt, denn die Frankfurter waren besser als wir, haben das gut gemacht und schön kombiniert“, berichtete der Interimstrainer. Positiv stimmte ihn, dass seine Mannschaft gut dagegenhielt und mitspielte. Doch immer wieder machten sich die fehlende Erfahrung und Cleverness bemerkbar. Jacob: „Die Jungs kämpfen toll. Aber dass sie im richtigen Moment mal stehen bleiben, den Ball behaupten, den Gegner ins Leere laufen lassen, das fehlt.“

Die letzten zehn Minuten mussten die Bad Kreuznacher in Unterzahl überstehen, da Maximilian Behr Gelb-Rot gesehen hatte. Die Schiedsrichter hatten sein Wegschlagen des Balles nach einem Pfiff als Zeitspiel gewertet, und da Behr zuvor bereits die Gelbe Karte erhalten hatte, musste er vom Feld. „Es ist schade, dass uns so ein guter Spieler dadurch im nächsten Spiel fehlt“, bedauerte Jacob und fügte an: „Maxi hat ein starkes Spiel gemacht.“ Ein Lob verteilte er auch an Sven Zimmermann, der als Innenverteidiger im Einsatz war und den Spielaufbau leitete, sowie an Schlussmann Niklas Senft, der selbst schier unerreichbare Bälle abfing. tip

Kreuznacher HC: Senft/Bender – P. Behr, Jost, M. Behr, Ziegler, Dehmer, Steinberger, Gintzel, Schreiner, Y. Zimmermann, Pahl, S. Zimmermann, Geiger, Lengsfeld, Lippert, Böhm.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 27. Mai 2019, Seite 16

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21.05.2019

 

Bericht: tip
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Gegner zeigt seine Klasse

KHC beim 0:9 chancenlos

Frankfurt. Nach dem Erfolgserlebnis vor Wochenfrist gab es für die Hockeyspieler des Kreuznacher HC in der Zweiten Regionalliga einen Rückschlag. Mit einer 0:9 (0:4)-Niederlage im Gepäck traten sie die Heimreise vom SC SAFO Frankfurt an. KHC-Spielertrainer Alex Jacob erkannte die Überlegenheit der Gastgeber an: „Frankfurt ist sehr stark. Das war eine Machtdemonstration in allen Bereichen, vor allem in Athletik, aber auch in Technik.“

Bei den Gästen waren schon die Vorzeichen nicht gut gewesen. Zwar reisten sie mit einem 16er-Kader an, doch da etliche Routiniers nicht zur Verfügung standen, sprangen in Joachim Pfaff und Christian Lippert zwei „Oldies“ ein. „Vor einem halben Jahr wären wir mit elf, zwölf Mann hingefahren. Jetzt haben wir mit Seniorenspielern aufgefüllt. Für die jungen Spieler ist es schön, dass sie nicht alleingelassen werden“, betonte Jacob. Gegen das junge, spielstarke Frankfurter Kollektiv hatte sein Team aber keine Chance und geriet schon in der ersten Minute in Rückstand. Gnadenlos effektiv waren die Hessen bei kurzen Ecken: Aus sechs Versuchen sprangen fünf Treffer heraus.

„Aus dem Spiel heraus hat der Gegner gar nicht so viele Tore erzielt. Und Philipp Bender, der unser Tor gehütet hat, hat das auch schön gemacht“, berichtete der KHC-Spielertrainer und schob hinterher: „Wir wollen ja die jungen Spieler heranführen. Philipp soll sich mit Niklas Senft ein bisschen abwechseln.“ Für Jacob selbst war die Partie vorzeitig beendet. Auf dem ungewohnt weichen Platz hatte er sich in der Anfangsphase eine Zerrung zugezogen. Zwar biss er bis zur Pause auf die Zähne, musste dann aber passen und konzentrierte sich aufs Coachen. tip

Kreuznacher HC: Bender – Steinberger, Jacob, Ziegler, Dehmer, Grüßner, Gintzel, Schreiner, Behr, Lengsfeld, M. Aletsee, Weirich, Frey, Lippert, Böhm, Pfaff.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Dienstag, 21. Mai 2019, Seite 14

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13.05.2019

 

Bericht: Tina Paare
Foto :    Klaus Castor

Erster Sieg für KHC und Rosen für die Mütter

Hockey, 2. Regionalliga: 5:2-Erfolg beendet elfmonatige Durststrecke

Bad Kreuznach. Zum Jubeln hatten die Hockeyspieler des Kreuznacher HC lange Zeit wahrlich keinen Anlass gehabt. Vielleicht war das der Grund, warum sie auf den Führungstreffer so verhalten reagierten. „Das war eben ein Tor. Warum freut sich denn keiner?“, wunderte sich Spielertrainer Alex Jacob nach dem 1:0 durch Marvin Frey (12.). In der folgenden Stunde konnte sein Team das Jubeln mehrmals üben, denn im Kellerduell gegen den HTC Neunkirchen legten die Gastgeber vier Treffer nach und landeten mit dem 5:2 (3:1) ihren ersten Sieg in der Zweiten Regionalliga.

Genau genommen war es der erste Erfolg seit elf Monaten. Denn auch in der Hallenrunde waren die KHCler leer ausgegangen. Der letzte Sieg datiert vom 9. Juni 2018. Nach einer so langen Durststrecke ist es kein Wunder, dass die KHCler verhalten reagierten. Doch spätestens nach dem Schlusspfiff machten sich Freude, vor allem aber Erleichterung breit. Einer, der über das ganze Gesicht strahlte, war Alex Jacob. „Der Sieg ist ein kleines Wunder, nachdem wir in der Hinrunde alle Spiele verloren haben, auch gegen Neunkirchen. Damit geht ein kleiner Traum in Erfüllung“, sagte der Spielertrainer, der mit dem Ziel angetreten ist, eine wettbewerbsfähige Mannschaft zu bilden. Schon in der Vorwoche gegen Vorwärts Frankfurt war der KHC auf einem guten Weg gewesen, allerdings ging ihm in der zweiten Hälfte die Puste aus.

„Dieses Mal haben wir uns die Luft besser eingeteilt und uns belohnt“, resümierte Jacob und ergänzte: „Die Jungs können stolz auf sich sein.“ Zumal gegen die Saarländer ein deutlich jüngeres Team auf dem Feld stand als in der Vorwoche. Vor allem die geballte Defensiverfahrung von Maurice und Marcel Hippchen sowie Christopher Zerfaß fehlte. Dafür meldete sich Fabio Rau zurück im KHC-Trikot. Wie in der Vorwoche gingen die Bad Kreuznacher in Führung und versäumten es dieses Mal nicht nachzulegen. Sieben Minuten, nachdem Frey das 1:0 gelungen war, erhöhte Timo Dehmer. Der Youngster hatte bereits bei seinem Debüt in der Vorwoche getroffen, nun durfte sich der Stürmer doppelt in der Torschützenliste verewigen. Zwei Minuten nach der Pause war Moritz Aletsee auf der rechten Seite losgespurtet, passte in die Mitte zu Dehmer, der Maß nahm und die Kugel zum 4:1 in die Maschen drosch. Kurz vor dem Seitenwechsel hatte Justus Schreiner, ebenfalls ein aufstrebendes Talent, mit dem 3:1 für eine einigermaßen beruhigende Pausenführung gesorgt. Die Neunkirchener, die im Abstiegskampf nichts unversucht ließen und in der Schlussphase den Druck noch mal erhöhten, hatten in der 24. Minute auf 1:2 verkürzt. Mitte der zweiten Hälfte gelang ihnen das 2:4, doch wirklich in Bredouille konnten sie die unermüdlichen Gastgeber nicht bringen.

Den ersten Sieg nach einer gefühlten Ewigkeit besiegelte der Spieler, der den Torreigen eröffnet hatte: Marvin Frey (66.). Damit hat der KHC nach Punkten mit den Neunkirchenern gleichgezogen, hält aber nach wie vor die rote Laterne. Dennoch: Im KHC-Lager ist wieder Optimismus zu spüren, und die Spieler freuten sich sichtlich über den anerkennenden Applaus des Publikums. Für die weiblichen Fans, die am Muttertag den Weg ins Stadion Salinental gefunden hatten, gab es eine Überraschung. Kaum war der Schlusspfiff ertönt, schickte Trainer Jacob seine Spieler noch einmal los, um Rosen unter den Zuschauerinnen zu verteilen. Eine schöne Geste...

Kreuznacher HC: Senft – Jost, Behr, Ziegler, Dehmer (2), Schreiner (1), Y. Zimmermann, Jacob, S. Zimmermann, Lengsfeld, Pahl, M. Aletsee, Weirich, Frey (2), Rau, Grüßner.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 13. Mai 2019, Seite 18
Von unserer Mitarbeiterin Tina Paare
Foto: Klaus Castor

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09.05.2019

 

Bericht: tip
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Schritt in die richtige Richtung

Hockey, 2. Regionalliga: KHC geht die Kraft aus – Youngster Dehmer trifft beim 1:3

Bad Kreuznach. 0:8, 0:11 und sogar ein 0:20 – die Niederlagen, die der Kreuznacher HC im Spätsommer in der Zweiten Regionalliga kassiert hatte, fielen zum Teil sehr deutlich aus. Da ist das 1:3 zum Start in die zweite Saisonhälfte ein Schritt nach vorne. Zumal die Bad Kreuznacher Hockeyspieler gegen die TGS Vorwärts Frankfurt geführt hatten und durchaus ein Sieg drin gewesen wäre, wie Alex Jacob betonte. „Ich bin megatraurig. Wir hatten es in der Hand, das hätte auch 2:1 für uns ausgehen können“, sagte der neue Spielertrainer des KHC und ergänzte: „Es war auf jeden Fall ein guter Schritt in die Wettbewerbsfähigkeit. Und es war auch schön, mal nicht als Opfer vom Platz zu gehen.“

Jacob hatte eine bunte Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern aufgeboten. Da das Team so noch nicht zusammengespielt hatte, verwunderte es nicht, dass es etwas Eingewöhnungszeit brauchte. Doch ab der fünften Minute hielten die KHCler im heimischen Salinental die Fäden in der Hand und gingen Mitte der ersten Hälfte durch Nachwuchsspieler Timo Dehmer verdient in Führung. Allerdings schafften es die Gastgeber nicht nachzulegen. Im Angriff hatten sie Mühe, den Ball über eine längere Zeit zu halten. „Wir haben entweder direkt im Zweikampf den Ball verloren, oder der Gegner hat ihn weggefischt. Da sind wir zu grün“, analysierte Jacob. Gemeinsam mit den Hippchen-Brüdern Maurice und Marcel sowie Christopher Zerfaß bildete der Spielertrainer die Abwehr, die einen guten Job machte. Auf den Routiniers lag allerdings die Hauptlast, da ihnen auch die Aufgabe des Spielaufbaus zukam.

Die Frankfurter, die vom KHC-Aufgebot überrascht worden waren, stellten nach der Pause um und setzten die Gastgeber stärker unter Druck. „Gerrit Rothengatter ist ein Trainerfuchs. Er weiß natürlich, was zu tun ist. Wir mussten noch mehr laufen, sodass uns am Ende die Körner gefehlt haben“, sagte Jacob.

Als Beispiel nannte er den Treffer zum 1:2, eine Art Slapsticktor, das nach einer Stunde fiel. „Der Ball dotzt vor einem Abwehrspieler auf, der nur gut einen Meter entfernt ist, zu dem Zeitpunkt aber so übersäuert ist, dass er nicht schnell genug an den Ball kommt. Ein Gegenspieler rennt vom Siebenmeterpunkt an und lutscht ihn rein“, berichtete Jacob, der hinterherschob: „Wir waren zu dem Zeitpunkt alle platt.“ Unglücklich aus KHC-Sicht war auch der Ausgleichstreffer gefallen, den die Gastgeber in Überzahl fingen. Als sie in der Endphase aufmachten, erhöhten die starken Frankfurter auf 3:1. tip

Kreuznacher HC: Senft – Zerfaß, Dilly, Jacob, Ziegler, Dehmer, Grüßner, Gintzel, Mar. Hippchen, Schreiner, Mau. Hippchen, Y. Zimmermann, S. Zimmermann, M. Aletsee, Schmidt, Weirich, Frey.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Dienstag, 7. Mai 2019, Seite 13

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