1. Herren

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02.10.2017

KHC hamstert vor dem Winter Punkte

Hockey, 2. Regionalliga Bad Kreuznacher trotzen dünner Personaldecke und sind am Doppelwochenende zweimal erfolgreich

Bad Kreuznach. Rechtzeitig, bevor die Zweite Feld-Regionalliga in die Winterpause geht, hat der Kreuznacher HC aufgedreht und sich mit einem Sechs-Punkte-Wochenende vom letzten Tabellenplatz auf Rang vier katapultiert. Dabei bewiesen die Hockeyspieler von Christian Winkler Durchhaltevermögen und Kampfgeist, mussten nicht nur der dünnen Personaldecke trotzen, sondern am Samstag auch dem Dauerregen. Als mit dem 4:2 (3:1) gegen den TV Alzey der erste Heimsieg eingetütet war, war die Erleichterung deutlich zu spüren. Gestern legten die KHCler gegen den 1. Hanauer THC einen 3:2 (1:2)-Erfolg nach.

„Die Siege waren wichtig, auch für die Jungs, damit sie sehen, dass sich die Mühen lohnen“, sagte Winkler. Der KHC-Trainer schob hinterher: „Die neun Punkte, die wir jetzt haben, reichen noch nicht gegen den Abstieg, sind aber ein guter Anfang.“ Apropos guter Anfang: Den erwischten die Gastgeber auch gegen Hanau. Bereits in der ersten Minute bekamen sie eine kurze Ecke zugesprochen, die Christopher Zerfaß verwandelte. Ein Traumstart. Mit ein bisschen mehr Glück hätten die KHCler in den nächsten sechs, sieben Minuten gleich den nächsten Treffer nachlegen können, denn die Gäste ließen ihnen zu Beginn reichlich Platz, ehe sie besser in die Partie und zum Ausgleich (12.) kamen. Aus KHC-Sicht ein ärgerlicher Treffer, denn Niklas Senft, der ein bärenstarkes Spiel ablieferte, wurde im vierten (!) Nachschuss bezwungen. Auch vor dem zweiten Gegentor (22.) war der Ball nach einer Abwehrparade noch einmal beim Gegner gelandet, der sich die Chance nicht entgehen ließ.

„Wir haben in der Pause gesagt, wir müssen mehr investieren. Die Jungs haben dann auch gezeigt, dass der Akku noch nicht leer ist“, berichtete Winkler. Jan-Niklas Schäfer sorgte mit einem Argentinischen-Rückhand-Treffer in den spitzen Winkel für den Ausgleich (40.). Fortan sahen sich die Gastgeber einem enormen Druck ausgesetzt, doch sie verteidigten mit Mann, Maus und guter Laufarbeit, versäumten es zunächst aber, ihre Chancen zu nutzen. Zwei Minuten vor dem Ende, nach einer erneuten Parade von Senft, fing Cedric Schmidt den Ball ab, spurtete in Richtung des gegnerischen Schusskreises, der herbeigeeilte Maximilian Behr rutschte in den Ball und schob ihn unter dem HTC-Torwart hindurch zum umjubelten 3:2 ins Tor.

Spannend war es auch tags zuvor beim 4:2 gegen die Alzeyer zugegangen. Im rheinland-pfälzischen Derby hatte der KHC ebenfalls gut vorgelegt und war durch Yanneck Zimmermann, der im Nachschuss eine Strafecke ins Tor zimmerte, zum 1:0 (12.) gekommen. Optisch waren die Gastgeber in dieser Phase überlegen, umso überraschender das 1:1 der Alzeyer nur vier Minuten später. Doch Frederik Wernhöfer (18.) und Cedric Schmidt (24.) nach schöner Vorarbeit von Zimmermann und Tim-David Schäfer rückten die Verhältnisse wieder zurecht. Zwei Minuten später durften die Gäste erneut jubeln. Obwohl der KHC und auch etliche Zuschauer Fußspiel reklamierten, gaben die Schiedsrichter den zweiten Gegentreffer. „Das erste Gegentor nach einem dämlichen kleinen Stellungsfehler darf in der Phase so nicht passieren, genauso wie das 2:3. Alles Kontersituationen, durch die Alzey gefährlich wird. Da sind wir zu grün. Und dadurch wird es heiß“, haderte Winkler. Nach dem Seitenwechsel, als der TV mit Macht auf den Ausgleich drängte, hatte sein Team Mühe, klare Chancen zu keieren. Zehn Minute vor Ende gelang dann doch noch ein toller, mustergültiger Angriff, den Hannes Milde zum 4:2 abschloss.

Mit den sechs Punkten im Rücken können die KHCler der Winterpause nun entspannter entgegenblicken. Zwei, drei Wochen will es Winkler etwas lockerer angehen lassen, bevor die heiße Vorbereitung auf die Hallenrunde ansteht, die am 18. November beginnt.

Kreuznacher HC: Senft – Zerfaß (1), Stomeo, M. Behr (1), Milde (1), J. Beringer, Schmidt (1), Y. Zimmermann (1), T. Schäfer, Knaul, S. Zimmermann, Wernhöfer (1), Prinz, J. Schäfer (nur Sonntag/1).


Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 2. Oktober 2017, Seite 28
Von unserer Mitarbeiterin Tina Paare
Foto: Klaus Castor

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25.09.2017

Halbchancen bringen KHC nicht weiter

Hockey, 2. Regionalliga Dritte Niederlage in Folge

Bad Kreuznach. Der Kreuznacher HC kommt in der Zweiten Regionalliga nicht in Tritt. Im heimischen Salinental unterlag er SAFO Frankfurt mit 1:3 (0:2) – die dritte Niederlage in Folge für das Hockeyteam von Christian Winkler, das auf den vorletzten Platz abgerutscht ist. „Wir haben es nicht hingekriegt, gute Chancen zu kreieren. Da fehlt die Eingespieltheit im Team“, monierte der Trainer. Für ihn auch eine Folge der durchwachsenen Trainingsbeteiligung in den vergangenen Wochen.

Dabei hatte sich der KHC für sein Heimspiel einiges vorgenommen, wollte von Beginn an Druck machen. Das funktionierte auch stellenweise, doch mehr als Halbchancen sprangen nicht heraus. Ganz anders die Hessen, die innerhalb von fünf Minuten mit zwei Kontertreffern auf 2:0 stellten (7.). Ein herber Rückschlag für die Gastgeber, die von ihrer Raumverteidigung abrückten und auf Manndeckung umstellten, dabei aber nicht den Druck verringerten. „Richtig zwingend sind wir aber über weite Strecken nicht geworden“, bedauerte Winkler. Er fügte an: „Die Frankfurter waren heiß und bissig, bei uns hat ein bisschen das Feuer gefehlt.“ Das sollte in Hälfte zwei anders werden. Der KHC, bei dem Marcel Hippchen und Florian Mussgay aushalfen, hatte sich in der Pause vorgenommen, mit einer anderen Körpersprache aufzutreten und entschlossener an die Sache heranzugehen.

Als Jan-Niklas Schäfer (47.) einen schön vorgetragenen Schnellangriff zum 1:2 vollendete, wuchs die Zuversicht. Doch schon fünf Minuten später stellten die Gäste den alten Abstand wieder her. Der KHC hatte den Ball eigentlich schon geklärt, doch der Gegner setzte nach und durfte erneut jubeln. „So ein Ding darf man einfach nicht bekommen“, haderte der KHC-Trainer, der wie schon in den zurückliegenden Partien unzufrieden war mit der Eckenausbeute. Nach dem 1:3 wurde eine Strafecke abgelaufen, die zweite ging am Tor vorbei. Ähnlich war es in der ersten Hälfte gewesen. „Wir haben noch einen Doppelspieltag. Da müssen wir mental anders auftreten, um etwas zu holen“, forderte Winkler. tip

Kreuznacher HC: Senft – Zerfaß, Stomeo, Y. Zimmermann, Beringer, Schreiner, Aletsee, Mussgay, Mar. Hippchen, S. Zimmermann, Knaul, Schmidt, J. Schäfer (1), Behr, T. Schäfer.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 25. September 2017, Seite 29

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18.09.2017

KHC kassiert in acht Minuten vier Gegentore

Hockey, 2. Regionalliga 2:5 bei der TSG Neustadt

Neustadt. Bis 20 Minuten vor dem Ende sah es so aus, als würde der Kreuznacher HC einen Auswärtssieg landen können. Doch vier Gegentreffer in acht Minuten kosteten nicht nur die Punkte, sondern bescherten in der Zweiten Hockey-Regionalliga auch eine deutliche 2:5 (2:1)-Niederlage bei Spitzenreiter TSG Neustadt.

Der KHC kam stärker in die Partie und spielte zielstrebig nach vorne. Bereits nach 16 Minuten stand es verdientermaßen 2:1 für die Bad Kreuznacher, für die sich Frederik Werrnhöfer (7.) und Yanneck Zimmermann (16.) in die Torschützenliste eintrugen. Ende der ersten Hälfte und speziell zu Beginn des zweiten Durchgangs kamen die Gäste aber von ihrer Linie ab, agierten nicht mehr genau genug. Zudem schafften sie es nicht, das 3:1 nachzulegen. So blieben die routinierten Neustädter in der Partie und waren zur Stelle, als sich die Chance dazu bot. Ganz bitter aus Sicht der Bad Kreuznacher: Drei der vier Gegentreffer in der Schlussphase fielen nach Kontern (60., 63., 65.). „Wir leisten uns da einige Fehlpässe, müssen da abgeklärter agieren, sind zu sehr ins Risiko gegangen, obwohl es gar nicht angebracht war. Das war schlecht gemacht von uns“, urteilte KHC-Trainer Christian Winkler. Der letzte Gegentreffer (68.) fiel dann nach einem individuellen Fehler. Vielleicht ging den Gästen in Hälfte zwei auch etwas die Puste aus. Der KHC war erneut nur mit 14 Spielern unterwegs. Zu allem Übel verletzte sich in Jan Fürsicht ausgerechnet einer der erfahrenen Leistungsträger bereits nach zehn Minuten und musste das Spielfeld verlassen. olp

Kreuznacher HC: Senft – Zerfaß, Dachsel, Stomeo, Behr, S. Zimmermann, Töppich, Y. Zimmermann, Knaul, Beringer, Fürsicht, Wernhöfer, J. Schäfer, C. Schmidt.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 18. September 2017, Seite 27

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13.09.2017
Bild: Klaus Kastor

Viermal Aluminium getroffen

Hockey, 2. Regionalliga Kreuznacher HC verliert sein erstes Heimspiel mit 1:2

Bad Kreuznach. Glück und Pech liegen manchmal ganz eng beieinander. Während Trainer Christian Winkler sich über die Geburt seiner Tochter Pia freute und deshalb beim ersten Heimspiel des Kreuznacher HC nicht dabei war, handelte sich sein Team im Stadion Salinental eine bittere Niederlage ein. Mit 1:2 (1:1) zogen die Gastgeber gegen den TFC Ludwigshafen, der in der Zweiten Hockey-Regionalliga damit ungeschlagen bleibt, den Kürzeren.

Besonders ärgerlich aus Sicht des KHC: Er hatte ein klares Chancenübergewicht, traf aber allein viermal Pfosten und Querlatte. Im Tor landete der Ball dagegen nur nach einer guten Viertelstunde, als Yanneck Zimmermann nach einer schönen Vorlage von Cedric Schmidt zur Führung abschloss. „Danach haben wir es nicht mehr geschafft, unsere Leistung abzurufen, haben nicht mehr das gezeigt, was wir wirklich können. Da wäre auf jeden Fall mehr drin gewesen“, bedauerte KHC-Coach Benedict Schmidt. Möglichkeiten ergaben sich für seine Mannschaft auch bei fünf kurzen Ecken, doch auch daraus konnte sie dieses Mal kein Kapital schlagen.

Wesentlich effizienter gingen die Pfälzer mit ihren Chancen um. Kurz vor der Pause – also zu einem strategisch günstigen Zeitpunkt – kamen sie durch einen Konter zum Ausgleich, der ihnen Auftrieb gab. Auch der Siegtreffer sechs Minuten vor dem Ende fiel nach einem Schnellangriff. „Für die Ludwigshafener war das ein eher glücklicher Sieg, denn sie waren nicht viel öfter vor unserem Tor“, resümierte Benedict Schmidt. Seine Mannschaft war nach der Pause wieder besser in Tritt gekommen, hatte sich von der hektischen, körperbetonten und teils aggressiven Spielweise des Gegners aber aus dem Konzept bringen lassen. tip

Kreuznacher HC: Senft – Fürsicht, Zerfaß, Aletsee, Y. Zimmermann, Beringer, M. Behr, S. Zimmermann, Knaul, C. Schmidt, Schäfer, Steindorf, Stomeo, Milde.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 11. September 2017, Seite 17

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04.09.2017

KHC-Rumpfteam schlägt sich wacker

Weyl-Verletzung überschattet Auftakt-Sieg

Frankfurt. Die Voraussetzungen waren nicht die besten beim Kreuznacher HC. Einige Stammspieler fehlten, der Kader dünn besetzt, und dann fiel auch noch Björn Weyl aus. Doch der KHC trotzte beim SC Frankfurt 80 II allen Widrigkeiten und feierte mit dem 3:2 (1:1)-Sieg einen gelungenen Einstand in die Zweite Hockey-Regionalliga.

„Das war vielleicht nicht unser schönstes Hockey, aber wir waren in der zweiten Hälfte effizienter“, resümierte Christian Winkler. Der KHC-Trainer ergänzte: „Dadurch, dass etliche erfahrene Spieler gefehlt haben, mussten die Jungen mehr Verantwortung übernehmen. Das haben sie gut gemacht. Der Sieg gibt auf jeden Fall einen Push.“ Da die Gäste nur 13 Spieler aufbieten konnten, konzentrierten sie sich auf die Defensive und setzten auf Konter. Sieben Minuten waren gespielt, als Weyl gefoult wurde. Der Routinier fiel auf die Schulter und brach sich das Schlüsselbein. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Jan Beringer zum 1:0. Für die zwölf verbliebenen KHCler ging es nun darum, Kräfte zu sparen. Immer wieder stellten die jungen, schnellen Frankfurter die Gäste vor Probleme, doch mehr als der Ausgleich (20.) gelang zunächst nicht. „Es hätten zur Pause auch vier, fünf Tore für Frankfurt sein können. Aber auch wir haben einige Nadelstiche gesetzt“, sagte Winkler.

In der 45. Minute kamen die Gastgeber durch eine Unaufmerksamkeit beim KHC zur Führung. Aus der Abwehr heraus beförderten sie den Ball in den gegnerischen Schusskreis, dort stand ein SCler völlig frei. Niklas Senft rückte relativ spät raus, und schon lag die Kugel im Kasten. Winkler machte seinem Keeper aber keinen Vorwurf: „Das war das einzige Mal, dass Niklas nicht so gut aussah, ansonsten hat er starke Paraden gezeigt“.

Die Frankfurter drückten weiter, doch auch die Gäste kamen zu guten Chancen, etwa als Jan Beringer bei einem Super-Solo acht Kontrahenten ausspielte. In einer Auszeit sammelten sich die KHCler noch einmal für die Schlussphase – mit Erfolg. Jan-Niklas Schäfer (62.) egalisierte nach einer Hereingabe von Hannes Milde. Fünf Minuten später brachte Christopher Knaul den Ball vors Tor, und Schäfer vollendete. Die SC-Zweite nahm den Torhüter vom Feld und warf noch mal alles nach vorne, doch der KHC hielt dem Gegenwind stand. tip

Kreuznacher HC: Senft – Milde, M. Behr, Y. Zimmermann, J. Beringer (1), J. Schäfer (2), Schreiner, Aletsee, Knaul, S. Zimmermann, Wernhöfer, Weyl, Schmidt.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 4. September 2017, Seite 16

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12.06.2017

Bild: HBZ/Wallerius

Drei Führungen, aber kein Happy End

Hockey, 2. Regionalliga Heißes Duell zwischen KHC und Schott Mainz – Winkler sieht beim 4:4 beste Rückrundenpartie

Mainz. Das Prädikat Spitzenspiel hatte sich das Duell der beiden Topteams der Zweiten Regionalliga redlich verdient. Der gastgebende TSV Schott Mainz und der Kreuznacher HC lieferten sich einen offenen Schlagabtausch mit starken Sequenzen auf beiden Seiten. Obwohl die KHC-Hockeyspieler dreimal vorlegten, mussten sie sich mit einem 4:4 (2:2) begnügen. Ein Ergebnis, mit dem Trainer Christian Winkler leben konnte: „Unser Ziel war ja gewesen, ein gutes Spiel zu machen. Das ist uns auch gelungen. Über die gesamte Partie gesehen hatten die Mainzer aber ein leichtes Chancenplus. Deshalb geht das Unentschieden in Ordnung.“

Durch das Remis und den Sieg am Donnerstag in Worms hat sich der TSV die Tabellenführung zurückerobert und kann mit einem weiteren Erfolg die Meisterschaft perfekt machen. Der KHC indes hat nur noch eine Chance, wenn die Mainzer in ihren beiden noch ausstehenden Partien nicht mehr als einen Punkt holen. Dennoch wird bei den Bad Kreuznachern kein Trübsal geblasen. Sie haben den Mainzern alles abverlangt und ihre beste Leistung in der Rückrunde gezeigt.

Gleich in den Anfangsminuten machten Winklers Mannen deutlich, dass sie sich viel vorgenommen hatten. Sie begannen hoch motiviert und bestimmten zunächst das Geschehen. Doch als es beim KHC einen kleinen Bruch gab, waren die Gastgeber zur Stelle. In ihrer ersten Drangphase bekamen sie nach einer missglückten Ecke den Ball doch noch vors Tor und trafen zum 1:0 (21.). Die KHCler ließen sich davon nicht unterkriegen und hielten bald wieder die Fäden in der Hand. Einen blitzsauberen Konter, bei dem es vom eigenen Viertel mit vier Leuten und viel Tempo nach vorne ging, vollendete Simon Emmel (29.). Keine drei Minuten später legten die Gäste nach. Nach einem Gestochere sicherte sich Johannes Nagel den Ball und hob ihn über den TSV-Keeper hinweg ins Tor. „Das war eine gute Phase von uns. Da haben wir genug Druck auf den Ball ausgeübt und uns Chancen erspielt“, berichtete Winkler. Umso ärgerlicher für ihn, dass sein Kollektiv kurz vor der Pause nach einem Fehler im Aufbau den Ausgleich kassierte. „Das 2:2 darf in der Phase nicht passieren“, haderte der Coach.

Doch seine Mannschaft war gewillt, den Patzer auszubügeln, startete mit Schwung in die zweite Hälfte und legte erneut vor. Die zweite Strafecke innerhalb von eineinhalb Minuten knallte Christopher Zerfaß (38.) halbhoch links ins Tor. Auch beim 4:3 (57.) nutzte der Kapitän eine Ecke, die er dieses Mal auf der rechten Seite in die Maschen hämmerte. Allerdings waren auch die Mainzer bei Ecken brandgefährlich und kamen so zweimal zum Ausgleich (55., 63.).

„Ich hätte es gerne gesehen, wenn wir weiter auf die Führung gedrängt hätten, aber uns haben am Ende dieses sehr intensiven Spiels ein bisschen die Kräfte gefehlt“, sagte der KHC-Trainer. Er zählte einige Punkte auf, die zeigten, dass sich beide Teams im Gleichschritt bewegten: Jede Mannschaft verbuchte zwei Eckentreffer, jede schloss einen Konter erfolgreich ab. Und auch die Karten (je zwei gelbe und zwei grüne) waren gleichmäßig verteilt. tip

KHC: Senft – Rau, Zerfaß (2), Chayan, Aletsee, S. Zimmermann, Milde, M. Behr, Y. Zimmermann, J. Beringer, Emmel (1), Okeyo, Nagel (1), Fürsicht, Mahmud, Knaul.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 12. Juni 2017, Seite 15

 

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09.06.2017

Voll motiviert ins Gipfeltreffen

2. Regionalliga Nagel besiegelt KHC-Sieg in Ludwigshafen – Am Samstag geht es zu Schott Mainz

Ludwigshafen/Bad Kreuznach. Vor dem Spitzenspiel am Samstag beim TSV Schott Mainz hat sich der Kreuznacher HC in Position gebracht. Durch den 1:0 (1:0)-Erfolg im Wiederholungsspiel beim TFC Ludwigshafen kletterten die Bad Kreuznacher Hockey-Asse an die Tabellenspitze der Zweiten Regionalliga. Wie lange sie dort verweilen, hängt allerdings auch davon ab, wie die Mainzer, die zwei Partien weniger bestritten haben, die ausstehenden Aufgaben meistern.

Der Sieg in Ludwigshafen sollte den KHClern Selbstvertrauen geben, wenngleich Christian Winkler nicht wirklich zufrieden war. „Das war ein sehr durchwachsenes Spiel von uns, wie auch schon die anderen Partien. Wir haben viele Fehler gemacht“, bilanzierte der KHC-Trainer. Krankheitsbedingt hatten Marvin Frey und Jan Fürsicht kurzfristig passen müssen, zudem fehlte Abwehrregisseur Christopher Zerfaß (Kurzurlaub). Die Bad Kreuznacher brauchten einige Zeit, um in die Partie zu finden. In der 21. Minute ließ Johannes Nagel, der eine Kontersituation schön abschloss, die Gäste jubeln. „Danach haben wir leider in zwei, drei Schlüsselszenen unsere Chancen nicht genutzt“, berichtete Winkler. Nach dem Führungstreffer hatte Christopher Knaul eine Riesenchance zum 2:0, doch sein Schuss ging über das Tor. Zudem blieb eine Ecke ungenutzt. Auch die Ludwigshafener kamen zu guten Gelegenheiten, waren im Abschluss aber ebenfalls nicht konsequent genug. Und so brachten die Bad Kreuznacher den knappen Vorsprung über die Ziellinie. „Das Positive ist, dass die Jungs trotz der Strukturlosigkeit den Sieg mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung erzwingen“, analysierte Winkler.

Die Aufgabe, die seinem Kollektiv am Samstag bevorsteht, dürfte ungleich schwerer werden, schließlich kommt es um 16 Uhr zum Spitzenspiel bei Schott Mainz. „Es geht gegen die spielstärkste Mannschaft, die die Chancen, die wir ihr bieten, auch nutzen wird“, verdeutlicht der KHC-Coach, der ergänzt: „Wir freuen uns auf ein schönes, geiles Spiel.“ Kapitän Zerfaß ist beim Gipfeltreffen wieder mit von der Partie, ob Fürsicht und Frey bis dahin fit sind, bliebt abzuwarten.

Für die Bad Kreuznacher gilt es, sich voll reinzuhängen, denn nur dann können sie das Titelrennen offenhalten. „Die Mainzer haben es selbst in der Hand, das haben sie natürlich im Kopf. Aber auch meine Spieler sind heiß darauf, ihre Spiele zu gewinnen. Und wenn die Mainzer irgendwo patzen, wollen wir zur Stelle sein“, erklärt Winkler, der hinzufügt: „An Motivation jedenfalls mangelt es uns nicht.“ Dass es der KHC mit Topteams aufnehmen kann, hat er bewiesen – etwa beim 1:1 gegen den TSV oder in den beiden Duellen mit dem Wiesbadener THC, in denen er vier Punkte holte. tip

Kreuznacher HC: Senft – Chayan, Rau, M. Behr, Milde, S. Zimmermann, Aletsee, Knaul, Y. Zimmermann, J. Beringer, Okeyo, Orth, Kohl, Nagel.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Freitag, 9. Juni 2017, Seite 13

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29.05.2017

Knaul legt Schalter um

Hockey, 2. Regionalliga KHC gewinnt mit 3:2

Bad Kreuznach. Auf seinen langen Atem kann sich der Kreuznacher HC verlassen. Zum wiederholten Male entschied das Team aus dem Salinental eine Partie in der Zweiten Hockey-Regionalliga in der Endphase für sich. Der TV Alzey bekam das bereits zum zweiten Mal in dieser Saison zu spüren, unterlag an der Nahe mit 2:3 (0:1). „Natürlich ist es eine Qualität der Mannschaft, wenn sie den Willen hat, solche Spiele noch zu drehen“, sagte KHC-Trainer Christian Winkler und ergänzte: „Ich würde mir aber mal einen ungefährdeten Sieg wünschen. Vielleicht bekommen wir das in den ausstehenden drei Spielen noch hin.“

Die Bad Kreuznacher gingen in der 13. Minute mit 1:0 in Führung. Christopher Zerfaß versenkte eine Strafecke. Der KHC hatte mehr vom Spiel und weitere Möglichkeiten, darunter auch noch zwei Ecken. Doch es blieb bei der knappen Führung. Wie im Hinspiel drehten die Alzeyer nach dem Wechsel auf. Beim 4:3 des KHC hatten sie ein 0:3 aufgeholt und zum 3:3 ausgeglichen. Im Rückspiel übernahmen die Rheinhessen sogar die Führung, lagen durch Treffer in der 47. und 50. Minute mit 2:1 vorne. „Wir hatten in den ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte Probleme, in unser Spiel zu finden, haben viele Bälle schnell verloren. Da waren wir nicht griffig genug. Die Alzeyer haben viel giftiger agiert und das gut gemacht“, analysierte Winkler.

Doch sein Team schaffte es erneut, den Schalter umzulegen. Die Hand am Schalter hatte Christopher Knaul, der auf der rechten Seite nicht zu bremsen war und fünf Gegenspieler versetzte. Seine Hereingabe pfefferte Marvin Frey volley ins Tor. Der Ausgleich (55.) setzte nicht nur Kräfte frei. Die Köpfe schnellten wieder nach oben, der KHC trat nun wie verwandelt auf und drängte auf den Siegtreffer. Den markierte schließlich Jan Beringer mit einem Rebound (60.). „Anschließend haben wir dann wieder ruhig gespielt, unser Ding gemacht“, berichtete Winkler. olp

Kreuznacher HC: Senft – Zerfaß (1), Chayan, Rau, S. Zimmermann, M. Behr, Milde, Y. Zimmermann, Knaul, J. Beringer (1), Okeyo, Fürsicht, Kohl, Frey (1), Schmidt, Orth.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 29. Mai 2017, Seite 14

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22.05.2017

Frühaufsteher, Joker, Siegtorschütze

Hockey, 2. Regionalliga Cedric Schmidt besiegelt 2:1 des KHC – Nationalspieler aus Bangladesch gibt Debüt

Von unserer Mitarbeiterin Tina Paare

Bad Kreuznach. Um kurz nach zwölf kommt Cedric Schmidt ins Stadion Salinental gelaufen, mit einem Sprung über den Zaun hat er die Bank des Kreuznacher HC erreicht, macht sich kurz warm und wird direkt von Trainer Christian Winkler eingewechselt. Kaum ist Schmidt auf dem Feld, klappt es mit dem Toreschießen. Beim Treffer zum 1:1 darf der 19-jährige Hockeyspieler seinem Teamkollegen Marvin Frey gratulieren (46.). Keine zwei Minuten später wird Schmidt gefeiert, nachdem er den Ball im Nachschuss einer kurzen Ecke im Tor des Wiesbadener THC versenkt hat. Durch den Doppelpack gewannen die Gastgeber das Duell gegen den Zweiten der Zweiten Regionalliga mit 2:1 (0:1) und zogen nach Punkten mit den Gästen gleich, haben aber noch das Wiederholungsspiel gegen Ludwigshafen in der Hinterhand.

Die Rolle als Joker kam für Schmidt unerwartet. Er hatte von sieben bis 11.30 Uhr in einer Bäckerei-Filiale gearbeitet, war gar nicht für die Regionalligapartie eingeplant gewesen. „Mein Bruder hat mir geschrieben, dass ich kommen soll“, erzählte Schmidt und ergänzte: „Das Siegtor zu erzielen, ist natürlich schön.“ Auch der Trainer, der wegen des Ausfall von Johannes Nagel seinen Wechselrhythmus hatte ändern müssen, war froh, dass Schmidt eingesprungen war. „Es war für uns harte Arbeit wie in jedem Spiel“, sagte Winkler, der von seinen Mannen mehrfach eine entschlossenere Gangart eingefordert hatte. „Wir hatten viele Situationen, in denen Wiesbaden einfach spielen konnte, weil wir den Ballführenden zu wenig unter Druck gesetzt haben“, monierte der Coach.

Nach einer chancenarmen ersten Hälfte gelang den Gästen drei Minuten nach Wiederbeginn die Führung. Der KHC ließ sich davon aber nicht schocken, antwortete mit besagtem Doppelpack. Danach hatte er noch die ein oder andere Möglichkeit, musste aber speziell bei Strafecken auch kritische Situationen überstehen, bei denen entweder Niklas Senft oder seine Vorderleute stark reagierten.

Gegen den WTHC gab Mamunur Rahman Chayan sein Debüt in der ersten KHC-Garde. Tags zuvor hatte er wie Rashel Mahmud – beides Nationalspieler aus Bangladesch – bereits in der Zweiten gespielt. Chayan ist zum elften Mal in Deutschland, war auch schon in Limburg und München aktiv, nun bringt der Innenverteidiger seine Qualitäten beim KHC ein.

Kreuznacher HC: Senft – M. Behr, Zerfass, Okeyo, S. Zimmermann, J. Beringer, Chayan, Y. Zimmermann, Fürsicht, Knaul, Kohl, Milde, Rau, Frey (1), Schmidt (1).

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 22. Mai 2017, Seite 2

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15.05.2017

Milde-Treffer ist Initialzündung

Hockey, 2. Regionalliga Starkes Schlussdrittel beschert Kreuznacher HC den 3:1-Sieg bei Vorwärts Frankfurt

Frankfurt. Aufgabe erfüllt: Bei der TGS Vorwärts Frankfurt gab sich der Kreuznacher HC keine Blöße und fuhr einen 3:1 (0:1)-Sieg ein. Ein Selbstläufer war das Gastspiel beim Schlusslicht der Zweiten Hockey-Regionalliga allerdings nicht. Vor allem Durchhaltevermögen und Geduld mussten die Bad Kreuznacher einbringen.

Sie hatten gut begonnen und in den ersten zehn Minuten durch ein paar Halbchancen ihr Potenzial angedeutet. „Dann gab es nach zehn, 15 Minuten mal wieder einen kleinen Bruch. Vielleicht, weil wir im Kopf nicht wach genug waren“, berichtete KHC-Trainer Christian Winkler. Vor allem im Umschaltspiel nach Ballverlust ging es nicht schnell genug, sodass die Frankfurter schön kontakten und kontern konnten. Aus der zweiten Ecke innerhalb von einer Minute schlugen sie Kapital und gingen in Führung. Die Chance nachzulegen, nutzten sie dann aber nicht. „Wir hatten phasenweise in der Defensive das glücklichere Händchen. Auf der anderen Seite hatten wir aber auch viele Ballverluste und Stockfehler, haben unsere Möglichkeiten nicht zu Ende gespielt“, sagte Winkler.

Ihn wurmte, dass sich seine Spieler in der Phase, in der es nicht rund lief, auf die Umstände einschossen, anstatt sich auf das Spiel zu konzentrieren. Winkler: „Wir kamen mit dem Platz nicht so gut klar. Wir haben uns mehr darüber aufgeregt als alles andere. Das hat uns viel Performance gekostet.“ Nach einer erneuten Strafecke der TGS (39.) fand der KHC langsam zu seiner Stärke, wirkte entschlossener, riss das Momentum nach guten Situationen im Schusskreis an sich.

Der Ausgleichstreffer von Hannes Milde mit einer argentinischen Rückhand war die Initialzündung. Die Gäste fuhren einige Konter, spielten ihre Schnelligkeit aus. Willis Okeyo (51.) lenkte einen vom TGS-Keeper abgewehrten Ball zum 2:1 über die Linie. Auch im Anschluss blieben die Bad Kreuznacher am Drücker und wurden mit dem dritten Treffer belohnt (59.). Jan Fürsicht schnappte sich die Kugel, legte auf Björn Weyl ab, der im Fallen einschob. „In den letzten 20 Minuten haben wir gut aufgespielt, wir waren konzentriert und heiß, hatten vielleicht auch ein paar mehr Körner“, bilanzierte Winkler, der ergänzte: „Davor hatten wir uns zu sehr mit anderen Sachen beschäftigt.“ tip

Kreuznacher HC: Senft – Rau, J. Beringer, S. Zimmermann, Milde, M. Behr, Okeyo, Knaul, Y. Zimmermann, Fürsicht, Kohl, Frey, Nagel, Schmidt, Weyl.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 15. Mai 2017, Seite 27

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08.05.2017

Schwache Eckenausbeute des KHC gibt Ausschlag

Hockey, 2. Regionalliga Partie in der Pfalz abgebrochen

Bad Kreuznach/Ludwigshafen. Das war nicht das Wochenende des Kreuznacher HC. Im Heimspiel am Samstag gegen den SC 80 Frankfurt II, den Vorletzten der Zweiten Regionalliga, nutzten die Hockeyspieler ihre Chancen nicht und verloren mit 1:3 (0:1). Gestern beim TFC Ludwigshafen machten sie es besser, riefen eine gute Leistung ab und führten nach Toren von Christopher Zerfaß (Siebenmeter) und Johannes Nagel mit 2:0. Doch 17 Minuten vor Schluss wurde die Partie zunächst unterbrochen, weil der Platz unter Wasser stand, und dann abgebrochen. „Ich gehe davon aus, dass das Spiel nachgeholt wird. Das ist bitter, wenn man 2:0 führt“, sagte KHC-Trainer Christian Winkler.

Auch tags zuvor im heimischen Salinental hätte sein Kollektiv vorne liegen müssen. An Möglichkeiten mangelte es dem KHC nicht, nur die Umsetzung war nicht effektiv. „Wir haben in den ersten zehn Minuten vieles richtig gemacht und hatten gute Chancen, aus denen wir was hätten machen müssen“, berichtete Winkler. Während sein Team schon in der Frühphase zwei Ecken ungenutzt ließ, schlugen die Frankfurter nach einer kurzen Ecke zu (13.). Ihre Ausbeute von drei Toren aus vier Strafecken war fast optimal, die Gastgeber hingegen scheiterten bei vier von fünf Versuchen. Lediglich Zerfaß war erfolgreich – zum 1:3. Immerhin steckten die Bad Kreuznacher nicht auf. Sie bekamen noch einmal Oberwasser, setzten die Hessen in den letzten zehn Minuten mächtig unter Druck, doch die Flaute vor dem Tor hielt an. tip

Kreuznacher HC (im Spiel gegen SC Frankfurt II): Senft – Zerfaß, Rau, S. Zimmermann, M. Behr, Fürsicht, J. Beringer, Knaul, Emmel, Okeyo, Y. Zimmermann, Kohl, Nagel, Schmidt.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 8. Mai 2017, Seite 17

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02.05.2017

Okeyo trifft beim Debüt

Hockey Kreuznacher HC holt dreckigen Sieg

Bad Kreuznach. Gleich in seinem ersten Spiel für den Kreuznacher HC stand Willis Okeyo im richtigen Moment am richtigen Ort. Mit seinem Treffer zum 2:1 (1:1)-Endstand über die TG Worms bescherte der Zugang aus Kenia dem Hockey-Team aus dem Salinental einen wichtigen Dreier in der Zweiten Regionalliga.

„Ehrlich gesagt, wäre ein Unentschieden das gerechtere Ergebnis gewesen“, resümierte KHC-Trainer Christian Winkler und erklärte: „Wir haben nicht gut gespielt. Aber es muss auch mal dreckige Siege geben. Das tut der Moral sogar gut, wenn die Jungs wissen, dass sie auch mal Spiele an schlechten Tagen für sich entscheiden können.“ Vor allem in der ersten Hälfte war Winkler ganz und gar nicht zufrieden mit dem Vortrag seiner Schützlinge. Der KHC war viel zu weit weg von den Gegenspielern, ließ die jungen, frechen Wormser agieren. In der siebten Minute gingen die Gäste durch eine kurze Ecke auch folgerichtig in Führung. Der 1:1-Ausgleich durch Moritz Töppich kurz vor der Pause war aber durchaus verdient, weil sich der KHC gegen Ende der ersten Hälfte Chancen erspielte.

„Nach dem Seitenwechsel wurde es dann ein bisschen besser, allerdings entsprang das 2:1 einer Glücksproduktion“, berichtete Winkler und sagte detaillierter: „Sven Zimmermann hat an der Mittellinie ein Solo gestartet und ist dann von einem Gegenspieler zum nächsten gestolpert. Selbst sein Schuss ist ihm über die Kelle gerutscht.“ Der Ball sprang trotzdem an den Pfosten, den Abpraller drückte Okeyo über die Linie. Danach warfen die Wormser, die ein Eckenplus von 4:1 hatten, alles nach vorne, doch es blieb beim 2:1.

Okeyos Debüt macht Lust auf mehr. „Mir gefallen seine Einstellung zum Sport und die Art und Weise, wie er auftritt. Er ist offen, aber trotzdem ruhig. Er ist nicht der herausragende Mittelstürmer, der drei Mann umdribbelt und dann trifft, aber er hat viel Ruhe an der Kugel, ist mehr der Ballverteiler-Typ. Davon können unsere jungen Spieler sich etwas abschauen. Und wir werden versuchen, ihn im Bereich Aggressivität weiterzubringen. So können alle von dem Austausch profitieren“, sagte Winkler über den kenianischen Nationalspieler.olp

Kreuznacher HC: Senft – Rau, Fürsicht, M. Behr, S. Zimmermann, Milde, Aletsee, J. Behringer, Knaul, Y. Zimmermann, Okeyo, Schmidt, Nagel, Frey, Töppich.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Dienstag, 2. Mai 2017, Seite 28

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