| 1. Damen | Aktualisiert am Montag, 18. Oktober 2010 10:22 Webmaster |
Feld 2010 | |||||||||
| 09.01.2010 | 06.06.2010 | 13.06.2010 | 27.06.2010 | 23.09.2010 | 26.09.2010 | 03.10.2010 | 10.10.2010 | 17.10.2010 | |||
| Trainer | Betreuer | Mannschaftsbild | Trainingszeiten | ||||||||
| 17.10.2010 |
Nullnummer auf der Tour durch Bayern |
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Hockey-Regionalliga: KHC-Frauen
unterliegen in München und in Nürnberg jeweils mit 1:2
München/Nürnberg. Ohne Glück waren die Regionalliga-Hockeyspielerinnen des Kreuznacher HC auf ihrer Bayern-Tour. Zweimal zogen sie mit 1:2 den Kürzeren – am Samstag beim HC Wacker München, und gestern beim Nürnberger HTC. Beim Tabellenzweiten in München taten sich die personell geschwächten KHC-Frauen schwer. Sie bemühten sich redlich, kamen zunächst aber auf keinen grünen Zweig. Ihnen machte die regnerische, kalte Witterung zu schaffen, zudem wurden sie von den Unparteiischen nicht gerade begünstigt. „Es haben zwei Schiris gepfiffen, die wenig Ahnung vom Hockey haben. Gegen 13 Mann zu spielen macht keinen Spaß“, haderte KHC-Trainerin Hanne Zöller. Unter anderem versagten die Schiedsrichter nach einem Foul an Vanessa Braun den fälligen Siebenmeter. Erst eine Viertelstunde vor Schluss, beim Stand von 0:2 (32., 37.), blühten die Bad Kreuznacherinnen auf und starteten ihre Aufholjagd. Doch mehr als der Anschlusstreffer durch Melanie Litzenberger (62.) nach einer sehenswerten Kombination über Anna Schäfer und Lisa Rothländer gelang nicht. Kaum besser lief es gestern beim Nürnberger HTC, bei dem der KHC erneut mit 1:2 (0:2) verlor. Da die Plätze vorher belegt waren, konnten die Bad Kreuznacherinnen erst spät aufs Spielfeld und brauchten einige Zeit, um sich zurechtzufinden. „Das war kein gutes Spiel von uns. Wir haben die Zweikämpfe nicht angenommen, haben nicht geordnet gespielt, hatten keinen Zug drin“, bedauerte Hanne Zöller. Die Gastgeberinnen waren zunächst überlegen und nutzten in der 10. und 24. Minute zwei ihrer neun Strafecken zur 2:0-Führung. Erst als Julia Hofmann in der 47. Minute einen Siebenmeter verwandelte, fing sich das KHC-Kollektiv. Es erarbeitete sich in der Folge einige gute Einschussmöglichkeiten, blieb im Abschluss aber glücklos. Dabei hätten die KHClerinnen ihrer Torgarantin Vanessa Braun gerne einen Sieg zum Geburtstag geschenkt und sich erfolgreich in die Freiluft-Pause verabschiedet. (tip) Kreuznacher HC: Renner – Schäfer, Eberts, Rothländer, H. Hofmann, E. Hofmann, J. Hofmann (1), N. Braun, V. Braun, Arend, Scheer, Schnurbusch, Cunningham, Goldmann, Litzenberger (1). Oeffentlicher Anzeiger vom Montag, 18. Oktober 2010 |
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| 10.10.2010 |
KHC wahrt den Heimnimbus, verliert auswärts aber erstmals |
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Hockey-Regionalliga: Vanessa Braun personifiziert den Siegeswillen Bad Kreuznach. Im fünften Saisonspiel kassierten die Hockey-Frauen des Kreuznacher HC ihre erste Regionalliga-Niederlage. Bei Tabellenführer HTC Hanau fiel das entscheidende 0:1 erst kurz vor Schluss. Wenige Stunden zuvor wahrte der KHC mit einem 2:1 über den HC Schweinfurt im Salinental den Heimnimbus. Es gibt Mannschaften, die fallen nach einem Rückstand in ein tiefes Loch. Der KHC bewies beim 2:1 über Schweinfurt, dass es auch anders geht. Er zeigte eine Trotzreaktion und die beste Phase nach der Führung der Gäste. Mit Vehemenz drängten die Bad Kreuznacherinnen auf den Ausgleich. So lief Laura Arend 35 Meter lang alleine auf die Torfrau zu, umkurvte diese, legte aber den Ball am Kasten vorbei. Vanessa Braun scheiterte nach einem Alleingang, und Melanie Litzenberger wurde regelwidrig gestoppt. Statt eines Siebenmeters gab es nur eine Strafecke, doch die brachte den Ausgleich. Vanessa Braun (31.) feuerte die Kugel gegen das Torbrett. Auslöser für die Aufholjagd war eine Fehlerkette, die zum 0:1 führte: Daniela Schnurbusch leistete sich einen unnötigen Ballverlust, Libero Maya Eberts gelang es nicht, den Konter der Gäste zu stoppen und Marlene Renner klärte den ersten Torschuss genau vor den Schläger von Torschützin Carola Schwyrz. Für zwei der drei Fehlerquellen bildete diese Szene die absolute Ausnahme. Marlene Renner und Maya Eberts machten ihre Sache ansonsten sehr gut, speziell im zweiten Durchgang. Der KHC schaffte es nämlich nicht, den Dauerdruck aufrecht zu halten. Im Gegenteil: Schweinfurt befreite sich und hatte durchaus Möglichkeiten, in Führung zu gehen. „Der Sieg war rechts wie links möglich. Deshalb ist es ein glücklicher Erfolg“, analysierte KHC-Trainerin Hanne Zöller. Wie in Darmstadt fand sie in einer Auszeit, die übrigens die Schweinfurter Trainerin genommen hatte, die richtigen Worte. „Die Mädels haben die klare Ansprache verstanden“, freute sich Hanne Zöller, die erkannte: „Danach war es eine Sache des Wollens.“ Diesen Willen personifizierte Vanessa Braun. „Normalerweise gönne ich ihr aufgrund ihres Asthmas Auszeiten, aber dafür hatte ich diesmal nicht die Bank“, erklärte Hanne Zöller. So spielte die Torjägerin durch und hatte noch die Kraft, sechs Minuten vor dem Ende zu einem unwiderstehlichen Solo anzusetzen. Nach einem Ballgewinn von Melanie Litzenberger flitzte Vanessa Braun über das halbe Spielfeld und wurde im letzten Moment unsanft gestoppt. Die fällige Strafecke schlenzte Julia Hofmann in die Maschen. „Das hatten wir erst am Mittwoch einstudiert“, freute sich Hanne Zöller über die Lernfähigkeit ihres Teams. Dieses wusste auch bei der ersten Saisonniederlage zu überzeugen. „Wir waren sehr diszipliniert, haben sehr gut verteidigt“, lobte Hanne Zöller nach dem 0:1 in Hanau, sagte aber auch: „Der Sieg der Hanauerinnen ist trotzdem aufgrund der Ecken-Situation verdient.“ Sechs Ecken in kurzer Zeit bekamen die Hessinnen in der Endphase zugesprochen, fünf wehrten die KHClerinnen ab, die letzte saß vier Minuten vor Schluss. Bei weiteren Chancen hatte die glänzende Marlene Renner ihr Team im Spiel gehalten. Auch Maya Eberts knüpfte an die gute Vortages-Form an. „Schade, ein Punkt auswärts. Das wäre es gewesen“, haderte Hanne Zöller. Olaf Paare KHC: Renner – E. Hofmann, Scheer, H. Hofmann, V. Braun, Litzenberger, Luik, N. Braun, Schnurbusch, Schäfer, Arend, Eberts, Rothländer, J. Hofmann, Goldmann. In Hanau zusätzlich: Cunningham. Oeffentlicher Anzeiger vom Montag, 11. Oktober 2010, Seite 28 |
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| 03.10.2010 |
Mutige Nach-vorne-Verteidigung birgt Gefahr |
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Hockey: Frauen des Kreuznacher HC schlagen TV Schwabach 1:0 – Tor durch Vanessa Braun
Hanne Zöller musste sich nach dem Schlusspfiff erst einmal beruhigen. Die KHC-Trainerin hatte 70 Minuten dirigiert, kritisiert, gelobt und mitgelitten. Dazu hatte sie sich noch mit den Schiedsrichtern angelegt. Ihr Engagement war so intensiv, dass sie ihr Team kurz vor Ende noch in Bedrängnis brachte. „Was hast Du jetzt gesehen?“, schrie sie lautstark über den Platz. Der Unparteiische beantwortete die Frage mit einer Gelben Karte. Der KHC kassierte eine Zeitstrafe und musste in Unterzahl weiterspielen. Die Bad Kreuznacherinnen überstanden auch das unbeschadet. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte Zöller mit etwas Abstand zum Geschehen. „Wir standen gut, wir haben gut gekämpft. Chancen hatten wir genug, um früher für Ruhe zu sorgen.“ Der KHC war von Beginn an dominant und verlagerte das Geschehen weitgehend in die gegnerische Hälfte. Der Lattenknaller von Vanessa Braun wäre schon ein Tor wert gewesen. (17.). Dorothea Luik verpasste wenig später nach der ersten Strafecke für den KHC den Ball knapp vor der Torlinie. Braun gelang dann die verdiente Führung. Einen Alleingang aus der eigenen Hälfte schloss sie erfolgreich ab (27.). Daniela Schnurbusch hätte noch vor der Pause erhöhen können (29.). Nach dem Wechsel setzte der KHC sein Powerplay fort. Doch in der mutigen Nach-vorne-Verteidigung lauerte jetzt Gefahr. Die Bad Kreuznacherinnen wurden anfällig für Konter. Zweimal musste Torfrau Teresa Weber ihr Team vor dem Ausgleich bewahren. Bis zur 49. Minute schaute sich Zöller das an. Dann nahm sie eine Auszeit. „Ihr seid löchrig wie Schweizer Käse“, schimpfte die Trainerin. „Jede von euch nimmt jetzt ihre Spielerin.“ Die Ansprache fruchtete. Das Team aus Schwabach kam nicht mehr gefährlich vors KHC-Gehäuse. Dafür hatten Elena Hofmann (62.) und Braun (63.) noch die Chance, die Führung auszubauen. Gert Adolphi Kreuznach HC: Weber – E. Hofmann, Scheer, V. Braun, Schnurbusch, Stumpf, Schäfer, Arend, Eberts, Rothländer, J. Hofmann, Renner, H. Hofmann, Litzenberger, Luik, N. Braun. Oeffentlicher Anzeiger vom Montag, 4. Oktober 2010, Seite 29 |
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| 26.09.2010 |
Doppelsieg für KHC-Frauen |
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Hockey-Regionalliga: Gelungene
Saisonpremiere Zum doppelten Debüt gab es einen doppelten Sieg: Bei der Saisonpremiere in der Hockey-Regionalliga feierte Hanne Zöller als neue Trainerin der KHC-Frauen einen gelungenen Einstand. Nach einem 6:1-Heimsieg gegen Schott Mainz am Samstag legte der KHC am Sonntag einen 3:1-Sieg beim TEC Darmstadt nach. Bad Kreuznach. Hanne Zöller hat hohe Ziele. Die neue Trainerin möchte mit den Frauen des Kreuznacher Hockey-Clubs in der Regionalliga um die Meisterschaft mitspielen. In den ersten beiden Partien wurde der KHC dem Anspruch gerecht und gewann zweimal. „An den Feinheiten muss noch gefeilt werden, aber das kriegen wir hin“, zog Zöller zufrieden Bilanz, „vieles war schon richtig gut.“ Kreuznacher HC - TSV Schott Mainz 6:1 (1:1). Aufsteiger TSV Schott Mainz forderte die Kreuznacherinnen nur eine Halbzeit lang. Nach dem 1:1 zur Pause stellten zwei frühe Treffer nach dem Wiederanpfiff die Weichen auf Sieg. Nach einem langen Ball in den Strafraum traf Vanessa Braun per sehenswertem Lupfer über die TSV-Torhüterin zum 2:1 (39.), Melanie Litzenberger erhöhte auf 3:1 (45.). Braun hatte einen laschen Pass in der TSV-Abwehr erlaufen, eine Mainzerin ausgespielt und in der folgenden 2:1-Situation gegen die Mainzer Keeperin auf Litzenberger quer gelegt. Sie verwandelte mühelos. Die Gegenwehr des Neulings war damit gebrochen. In der 58. Minute spielte die starke Braun wieder auf Litzenberger, die den Ball zwar nicht richtig traf, aber dennoch das Tor. Als eine Mainzer Verteidigerin im Ballbesitz ausrutschte, hatte Braun freie Bahn zum 5:1 (65.). Litzenberger war es vorbehalten, per Siebenmeter den Schlusspunkt zu setzen (69.). Im ersten Durchgang hatte Zöller noch eine durchwachsene Leistung ihrer Mannschaft gesehen. „Da war Mainz keinen Deut schlechter als wir. Der Gegner war als Aufsteiger eine Unbekannte, dazu eine neue Trainerin und ein neues System – da hat man die Unsicherheit gemerkt“, so Zöller. Die Gäste gingen nach sieben Minuten in Führung, Julia Hofmann glich per Siebenmeter aus (15.). Doch erst nach der Pause kam der KHC richtig ins Rollen. Zöller: „Da haben wir besser gestanden, mehr kommuniziert und den Sieg mehr gewollt.“ TEC Darmstadt- Kreuznacher HC 1:3 (1:1). Vanessa Braun war die Frau des Tages: Sie erzielte alle drei Treffer (2., 60., 66.). „Das Spiel lief ähnlich wie am Samstag“, sagte Zöller. Nach der frühen Führung riss der Faden, der KHC tat sich schwer. Eine Auszeit elf Minuten vor dem Ende brachte die Wende.Florian Zerfaß KHC: Renner, Weber - E. Hofmann, Rothländer, Eberts, H. Hofmann, Scheer, J. Hofmann, Luik, Litzenberger, V. Braun, Arend, Stumpf, Schnurbusch Schäfer, Ohliger, N. Braun, Cunningham. Oeffentlicher Anzeiger vom Montag, 27. September 2010, Seite 30 |
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| 23.09.2010 |
Friedhofs-Stimmung ist passé |
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Hockey-Regionalliga: KHC-Trainerin Hanne Zöller über den Start, ihre Ziele und Witali Klitschko
Bad Kreuznach. Witali Klitschko ist das große Vorbild der Hockey-Frauen des Kreuznacher HC. Nein, die Mädels sollen nicht so vehement zuschlagen wie der Box-Weltmeister. Vielmehr hat Hanne Zöller, die neue Trainerin des Regionalligisten, einen Ausspruch des Ukrainers zum Leitspruch für ihr Team auserkoren: „Ich konzentriere mich auf das Ziel und nicht auf die Hindernisse.“ Vor dem Saisonstart am Samstag um 15 Uhr im Salinental gegen den TSV Schott Mainz äußert sich Hanne Zöller im Interview mit dem Oeffentlichen Anzeiger. Frau Zöller, warum ist Ihnen das Klitschko-Zitat so wichtig? Ich möchte, dass mein Team genauso auftritt. Ich werde in den Besprechungen deshalb auch nicht sagen, unser Gegner spielt so oder so, sondern: So spielen wir, und danach hat sich der Gegner zu richten. Sie haben die Mannschaft von Stephan Rothländer übernommen. Ein dickes Dankeschön an Stephan, er hat mir ein absolut intaktes Team hinterlassen. Aber ich bin ein neuer Besen, und neue Besen wollen kehren, deshalb möchte ich in Sachen Kondition und Spieltaktik einiges verändern. Machen Sie ein Beispiel. Unser Spiel soll temporeicher werden, mehr Positionswechsel beinhalten. Außerdem möchte ich die Verantwortung auf mehr Schultern verteilen. Dazu ist es notwendig, dass wir auf dem Spielfeld mehr reden. Es darf nicht mehr zugehen wie auf dem Friedhof. Von hinten heraus muss die Mannschaft dirigiert werden. Die Abwehr stellt das Mittelfeld, das Mittelfeld die Stürmer. Und es muss sehr viel Aktivität vor dem Tor geben. Erinnern Sie sich noch, wie ich früher gespielt habe? Natürlich. 70 Minuten Action. Das möchte ich aus der Mannschaft herauskitzeln.
Solche Veränderungen brauchen Zeit, das ist klar. Aber das Team ist unheimlich neugierig auf Neues. Das sieht man schon an der Trainingsbeteiligung. Es sind immer mindestens 15 bis 20 Spielerinnen im Training. Deshalb macht es mir auch immensen Spaß, den KHC zu trainieren. Sie sind also als Ex-VfL-Trainerin in der KHC-Familie gut aufgenommen worden? Außer Vanessa Braun und Melanie Litzenberger wissen die Mädels vom KHC doch gar nicht, dass ich mal Hockey gespielt habe. Außerdem hatte ich bei aller Rivalität nie Probleme mit dem KHC, habe immer auf ein gutes Miteinander gesetzt. Als ich jetzt nach 16 Jahren in Rüsselsheim etwas anderes machen wollte, war der KHC die richtige Entscheidung. Das junge Team hat sehr viel Perspektive. Wie lautet Ihr Saisonziel? Der KHC war Dritter. Das sollte wieder drin sein, mit Blick nach oben. Die Plätze eins, zwei oder drei? Warum nicht. Wer sind Ihre Sorgenkinder? Der große Wermutstropfen heißt Kim Zimmermann, die mit einem Kreuzbandriss bis April ausfällt. Hannah Hoffmann hat auch seit vier Wochen nicht trainiert. Sie hat muskuläre Probleme, aber niemand weiß, woher die stammen. Lisa Rothländer studiert in Kamp-Lintfort, kann nicht trainieren. Bei den Spielen muss sie das mit ihrer Erfahrung wett machen. Das sind schon Bausteine, die da wegbrechen. Sie starten am Samstag gegen Schott Mainz und am Sonntag in Darmstadt. Da müssen sechs Punkte her. Alles andere fällt aus wegen ist nicht. Das sind zwei Aufsteiger, da wollen wir das Revier markieren. Obwohl beide über technisch starke Spielerinnen verfügen. Ihre Vorrunde wird sehr komprimiert ausgetragen: sieben Spiele in vier Wochen. Wir haben deshalb sechs Wochen lang das Augenmerk auf die Kondition gelegt. Als Zuckerstückchen hat die bekannte Personaltrainerin Simone Bopp mit den Mädels gearbeitet. Zudem müssen alle Hausaufgaben machen. Montags und dienstags müssen die Mädels 45 Minuten lang zu Hause laufen. Wer fitter ist, ist weniger verletzungsanfällig und übersteht auch Doppelspieltage. Sie haben nun eine Antwort Zeit, die Sport-Interessierten für einen Besuch am Samstag im Salinental zu motivieren. Die Besucher werden ein attraktives Frauenspiel erleben. Die Regionalliga ist schon eine Hausnummer. Da kann Frauenhockey begeistern. Interview: Olaf Paare Oeffentlicher Anzeiger vom Donnerstag, 23. September 2010 |
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| 27.06.2010 |
Großartige Saison dank tollem Teamgeist |
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Hockey-Regionalliga: KHC-Frauen beschenken Trainer Rothländer mit Sieg und
Grillbesteck Kreuznacher HC, Frauen - Nürnberger HTC 2:1 (0:0) BAD KREUZNACH. Das letzte Duell als Trainer des Kreuznacher Hockey-Clubs verlor Stephan Rothländer. Melanie Litzenberger verpasste ihm nach dem 2:1-Sieg gegen den Nürnberger HTC eine gewaltige Sektdusche. Zuvor hatte der scheidende Coach der Regionalliga-Frauen einen Angriff von Elena Hofmann erfolgreich abgewehrt und Hofmann seinerseits mit dem Traubenerzeugnis nass gespritzt. „Aber gegen die Erfahrung von Melanie hatte ich einfach keine Chance“, sagte Rothländer lachend. Litzenberger war auch während des Spiels bestens aufgelegt gewesen. Sie fiel schon in der ersten Hälfte gemeinsam mit Vanessa Braun durch gefährliche Offensivaktionen auf. Die Entschlossenheit im Abschluss fehlte aber. 13 Minuten nach der Pause änderte sich das, und Litzenberger traf aus einer unübersichtlichen Situation heraus zum 1:0. Nur eine Minute später nutzte Braun, die Top-Torjägerin des KHC, eine Strafecke zum 2:0. „Genau die Variante, die wir trainiert haben“, sagte Rothländer, „die einzige“. Die Partie war gelaufen. Die Franken waren nur mit einer Auswechselspielerin angereist. Deshalb erwiesen sich die hohen Temperaturen im Salinental als schwierigster Gegner. Die Partie verlief über weite Strecken unspektakulär und ereignislos. Beide Teams erspielten sich nur wenige Chancen. Die Gäste wirkten vor dem Tor zudem unkonzentriert. Beide Strafecken blieben beispielsweise völlig ungefährlich, da Christina Geißendörfer sich jeweils Stoppfehler leistete. Mehr als der Anschlusstreffer (61.) gelang dem HTC so nicht mehr. Julia Stratmanns hatte die KHC-Abwehr überwunden. Rothländer konnte mit diesem Ergebnis gut leben: „Alles in allem war es eine großartige Saison. Dass wir jetzt Dritter sind, ist einfach toll.“ Er betonte vor allem die große Fluktuation in den vergangenen Jahren. „18 Spielerinnen“, erklärte er, „haben wir in den vier Jahren ersetzen müssen, meistens studienbedingt. Auch in diesem Jahr mussten wir fünf Jugendspielerinnen integrieren.“ 18 Abgänge – das entspricht 18 Baustellen –, die Rothländer wieder und wieder vor neue Herausforderungen stellten. Der Trainer schaffte es, sie sportlich zu meistern, und formte dabei stets ein Team, das zusammenhielt. „Der Teamgeist war in den vergangenen Jahren unser Plus“, sagte Rothländer. Für diese Leistungen wurde er von seinen Schützlingen nun reichlich beschenkt. Neben einem großen Plakat für den „Erfolgstrainer“ bekam er eine Kollage aus Fotos, Spielerpässen und Zeitungsausschnitten, persönliche Briefe von jeder Spielerin sowie ein professionelles Grillbesteck. Über Letzteres freute sich der Holzkohle-Fan besonders: „Sie wissen offensichtlich um meine große Leidenschaft für das Grillen.“ Ob er das Fleisch auf dem Grill ab sofort mit Sekt ablöscht, ließ er allerdings offen. Carsten Zillmann KHC: Weber - Renner, Scheer, Zimmermann, H. Hofmann, V. Braun, Litzenberger, N. Braun, Schnurbusch, Cunningham, Arend, Goldmann, Eberts, Rothländer, Krakehl, E. Hofmann. Oeffentlicher Anzeiger vom Montag, 28. Juni 2010, Seite 27 |
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Hanne Zöller übernimmt die KHC-Frauen BAD KREUZNACH. Schon seit zwei Wochen ist Hanne Zöller Trainingsgast beim Kreuznacher HC. Zur neuen Saison übernimmt sie das Zepter von Stephan Rothländer. „Ich hatte einige Angebote von rheinland-pfälzischen Vereinen und habe mich für den KHC entschieden, weil ich die Aufgabe für sehr reizvoll halte“, erklärte Zöller gestern auf Nachfrage. Für Rothländer ist die ehemalige Bundesliga-Trainerin des VfL eine ideale Nachfolgerin, „weil sie viel Erfahrung hat, vor allem mit jungen Spielerinnen“. Mit dem Ende der Hallenrunde beendete Zöller nach 15 Jahren ihr Engagement als Physiotherapeutin bei Bundesligist Rüsselsheimer RK, um etwas Neues zu machen. „Der KHC ist eine Herausforderung“, sagt sie. (olp) Oeffentlicher Anzeiger vom Montag, 28. Juni 2010, Seite 27 |
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| 13.06.2010 |
Sieg und Remis: KHC-Frauen sichern Klassenverbleib |
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Hockey-Regionalliga: Trainer Rothländer: „Es ist schön, es aus eigener Kraft geschafft zu haben“ – Jetzt ist Platz drei das Ziel BAD KREUZNACH. Am Samstag stand er gefühlt zu 99, am Sonntag dann endgültig zu 100 Prozent fest: der Klassenverbleib der Hockey-Frauen des Kreuznacher HC in der Regionalliga. Das Team von Trainer Stephan Rothländer feierte beim TV Schwabach zunächst einen 2:1-Erfolg, der die Abstiegssorgen bereits auf ein Minimum reduzierte. Einen Tag später besiegelten die Bad Kreuznacherinnen den Klassenverbleib endgültig durch ein 2:2 beim HC Schweinfurt. „Es ist schön, es aus eigener Kraft geschafft zu haben“, freute sich Rothländer. TV Schwabach - Kreuznacher HC 1:2 (0:0) Der KHC erlebte ein kraftraubendes Spiel, in dem zunächst der TV am Drücker war. Nach neun Minuten klärte Lisa Rothländer nach kurzer Ecke auf der Linie, ehe es kurz darauf einen Siebenmeter für die Schwabacherinnen gab. Doch KHC-Torfrau Marlene Renner parierte. Danach steigerten sich die Gäste. „Schon gegen Ende der ersten Halbzeit waren wir besser“, befand Rothländer. Im Spielstand schlug sich die Überlegenheit dann nach der Pause nieder. Zunächst traf Vanessa Braun nach schöner Einzelleistung (47.), anschließend erhöhte Daniela Schnurbusch auf 2:0 (60.). Die Entscheidung bedeuteten diese Tore allerdings noch nicht, denn der TV suchte nach dem zweiten Gegentreffer noch einmal den Weg in die Offensive, verkürzte (65.) und hatte sogar noch Chancen zum 2:2. Letztlich retteten die KHC-Frauen den Sieg mit Glück und Geschick über die Zeit – der Grundstein zum Klassenverbleib war gelegt. HC Schweinfurt - Kreuznacher HC 2:2 (1:1) In Schweinfurt traf der KHC auf einen selbstbewussten Gegner, schließlich hatte der HC am Tag zuvor überraschend mit 5:2 gegen den 1. THC Hanau gewonnen. Und siehe da: Die Bayern gingen nach 17 Minuten mit 1:0 in Führung. Davon ließ sich der KHC allerdings nicht beirren und wendete die Partie durch Tore von Melanie Litzenberger (25.) und Kim Zimmermann (40.). Da das Heimteam jedoch kurz darauf zum Ausgleich traf und sich weiter steigerte, zogen sich die Gäste zurück und konzentrierten sich auf die Abwehrarbeit. Der HC fand dagegen kein Mittel, und so blieb es beim Remis – nun stand der KHC-Klassenverbleib endgültig fest. „Wir werden am Mittwoch nach dem Training ein bisschen feiern“, kündigte Rothländer an – und blickte schon auf das letzte Saisonspiel gegen den Nürnberger THC in zwei Wochen. „Da können wir jetzt unter Umständen noch Dritter werden. Das wäre die Krönung.“ (ce) Kreuznacher HC: Renner/ Weber – Luik, Eberts, Rothländer, E. Hofmann, H. Hofmann, Kim Zimmermann, Arend, V. Braun, Scheer, Litzenberger, Goldmann, Schnurbusch, N. Braun. Oeffentlicher Anzeiger vom Montag, 14. Juni 2010, Seite 28 |
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| 06.06.2010 |
Vanessa Braun markiert fünf der sechs Tore |
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Hockey-Regionalliga: Kreuznacher HC feiert nach früher Führung einen deutlichen Auswärtserfolg HC Ludwigsburg - Kreuznacher HC 1:6 (0:3) BAD KREUZNACH. Ganz nach dem Geschmack von Trainer Stephan Rothländer lief das Spiel des Kreuznacher HC in der Frauen-Regionalliga. In Ludwigsburg setzte das Team seine Vorgaben perfekt um und feierte einen 6:1-Sieg. So wollte der KHC-Coach den Gegner gleich zu Beginn unter Druck setzen und bot vier Stürmerinnen auf. Diese drängten die Ludwigsburgerinnen an den eigenen Schusskreis und zwangen die HC-Spielerinnen zu Fehlern. Der KHC zeigte sich seinerseits sehr konsequent im Ausnutzen der Gelegenheiten. Nach 13 Minuten führten die Kreuznacherinnen bereits 3:0. Melanie Litzenberger hatte mit einem feinen Solo die Führung (6.) besorgt. Die weiteren fünf Treffer gingen auf das Konto von Vanessa Braun. Das 2:0 (8.) bereitete Litzenberger mustergültig vor, das 3:0 war eine Vorentscheidung. Zu einem günstigen Zeitpunkt fiel auch das 4:0: Eine Minute nach der Pause versenkte Braun eine Ecke und sorgte bei den Ludwigsburgerinnen, die mit neuem Mut aus der Kabine gekommen waren, für Ernüchterung. Das 5:0 (41.) entstand aus einer schönen Ecken-Variante von Braun und Kim Zimmermann. Das Ehrentor des HC fiel in Minute 58 zum 1:6-Endstand. „Eine starke Leistung. Als positiv hat sich bei den extremen Temperaturen erwiesen, dass alle 16 Spielerinnen regelmäßig zum Einsatz kamen“, resümierte Rothländer. Der Sieg gibt Selbstvertrauen für den Doppelspieltag am nächsten Wochenende bei zwei Mitkonkurrenten im Abstiegskampf. (olp) Kreuznacher HC: Renner/ Weber – Luik, E. Hofmann, H. Hofmann, Eberts, Rothländer, Zimmermann, Litzenberger, V. Braun, Arend, Scheer, Cunningham, Goldmann, Schnurbusch, N. Braun. Oeffentlicher Anzeiger vom Montag, 7. Juni 2010, Seite 26 |
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| 09.01.2010 |
Süd-Tour bringt dem KHC einen Punkt ein |
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Hockey-Regionalliga, Frauen: In München geführt
Wacker München - Kreuznacher HC 4:1 (1:1) NÜRNBERG/MÜNCHEN. Mit einem Punkt im Gepäck kehrten die Hockeyspielerinnen
des Kreuznacher HC von ihrer Süd-Tour zurück. Beim Nürnberger HTC, dem
Regionalliga-Tabellennachbarn, wäre jedoch mehr drin gewesen als ein Remis.
Gestern mussten es die KHClerinnen mit Wacker München, dem Zweiten, aufnehmen
und unterlagen. HC Wacker München - Kreuznacher HC 4:1 (1:1) Mit der
kämpferischen Leistung und der Einstellung seines Teams in München war Stephan
Rothländer zufrieden, mit dem Auftritt des einen Schiedsrichters nicht. „Er hat
sehr unsicher und mehrmals zu unserem Nachteil gepfiffen“, bedauerte der
Trainer. Sein KHC hatte stark begonnen, Druck gemacht und das Geschehen
bestimmt. Der Lohn: der Führungstreffer durch Melanie Litzenberger (23.). Dann
folgten einige fragwürdige Entscheidungen, darunter eine kurze Ecke gegen den
KHC, die die Gastgeberinnen zum Ausgleich nutzten (26.). Auch dem zweiten
Treffer der Münchnerinnen (38.) war eine umstrittene Situation vorausgegangen.
Doch die Gäste fingen sich schnell wieder und kämpften
Nürnberger HTC - Kreuznacher HC 1:1 (1:1) Eine starke erste Hälfte hatten die KHC-Frauen auch in Nürnberg gezeigt. Sie
hatten die größeren Spielanteile und beste Chancen. Doch der erste Treffer war
den Gastgeberinnen vorbehalten, die per argentinischer Rückhand in Führung
gingen. „Das hat den Spielverlauf auf den Kopf gestellt“, so der KHC-Coach.
Immerhin steckte sein Kollektiv nicht auf. Vanessa Braun Kreuznacher HC: Schröter/ Weber – Luik, Eberts, H. Hofmann, E. Hofmann, Rothländer, Scheer, Zimmermann, Litzenberger, V. Braun, Arend, Goldmann, N. Braun, Schnurbusch, Cunningham. |
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email:
Geschaeftsstelle@kreuznacher-hockey-club.de
Internet:
http://www.Kreuznacher-Hockey-Club.de