KHC-Hockeyabteilung

Osterhockeyturnier

Download PDF Aktualisiert am Freitag, 20. August 2010 12:59 Webmaster

 

 

 

 

Hockey-Hochburg freut sich auf Hochkaräter

Zum 84. Male steigt das Oster-Turnier des KHC im Bad Kreuznacher Stadion Salinental - Samstag und Sonntag dreht sich alles um die Krummstock-Gilde

Mit dem traditionellen Oster-Hockey-Turnier eröffnet der Kreuznacher Hockey-Club die Saison. Am Samstag und Sonntag dreht sich im Stadion Salinental alles um die Krummstock-Gilde. Montags steigt nur noch ein Rumpfprogramm.

BAD KREUZNACH. Der Frühling ist da, die Feldsaison steht vor der Tür. Pünktlich an Ostern bereiten sich zahlreiche Hockeymannschaften aus dem In- und Ausland auf die Saison vor. Und das tun 21 Mannschaften nicht irgendwo, sondern beim 84. Internationalen Oster-Hockey-Turnier des Kreuznacher HC. Wie gewohnt lockt der KHC wieder zahlreiche Mannschaften ins schöne Salinental, um dort die ersten Tests auf dem Kunstrasen durchzuführen. Die Liste der teilnehmenden Teams ist nicht nur lang, sie ist auch qualitativ erlesen. Das KHC-Organisationskomitee zog einige "Hochkaräter" an Land. Besonders freut sich die Hockey-Hochburg auf HC President aus Tschechien.
"Es ist schön, wieder ein internationales Teilnehmerfeld begrüßen zu dürfen", sagt der KHC-Vorsitzende Stefan Tullius im Vorfeld. Sowohl das Damen als auch das Herrenteam des Klipper THC Hamburg nehmen die lange Anreise auf sich, um in Bad Kreuznach die ersten Gehversuche auf dem künstlichen Grün zu absolvieren. Beide Teams spielen Bundesliga: die Frauen in der ersten, die Herren in der zweiten. Ein weiterer Bundesligist, der HC Ludwigsburg, ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, wie im vergangenen Jahr wieder nach Bad Kreuznach zu reisen. Genau das soll das Internationale Oster-Hockey-Turnier bleiben: ein sportlicher Leckerbissen unter optimalen Bedingungen. Mit den Regionalligisten ESV München, Mannheimer HC, Marienburger SC, TV Schwabach, DSV Hannover 78, Nürnberger HTC und den Ober- sowie Verbandsligisten SV Böblingen, VfL Bad Kreuznach und Eintracht Frankfurt wird das Startfeld komplettiert.
Zusammen mit drei Mannschaften der Gastgeber wird über zwei Tage mit voller Spielzeit von 70 Minuten der Hockeysport im Vordergrund des Geschehens stehen. KHC-Vorstandsmitglied Markus Rothländer: "Wir werden uns in diesem Jahr sportlich auf den Samstag und den Sonntag beschränken. Es hat sich bei den vergangenen Turnieren gezeigt, dass zwei Tage Hockey ausreichend sind. Den Ostermontag möchten viele mit der Familie verbringen." Eine weitere Neuheit: Die Playersnight, die ursprünglich sonntags über die Bühne ging, wird auf den Samstagabend verlegt und findet im neuen Rockland-Café statt. Nach einem Rockland-Buffet für alle Teams sorgt "DJ" Christian Mannert ab 22 Uhr für Stimmung. Alle Hockey- und Rockfreunde sind willkommen. Doch eins ist klar: Das Sportliche steht über Ostern im Vordergrund. Wegen der langen Spielzeiten gilt das Turnier als optimale Vorbereitung der Mannschaften. So können sich die sieben Frauen- und 14 Männerteams gut auf die Feldsaison einstellen und testen was das Zeug hält.

Die KHCler sind jetzt schon sicher, dass das 84. Internationale Oster-Hockey-Turnier für alle Beteiligten zum gelungenen Saisonstart wird.

Oeffentlicher Anzeiger vom Donnerstag, 1. April 2010, Seite 12

 

Hochklassiger Sport und illustre Gästeschar
Hockey: 21 Teams stimmen sich beim 84. Oster-Turnier des Kreuznacher HC auf Freiluftsaison ein
HC President Prag sorgt für internationales Flair

BAD KREUZNACH. Unter möglichst realistischen Bedingungen sollten sich die Hockeyteams auf die in Kürze beginnende Freiluftsaison vorbereiten können. Deshalb wurden die Partien beim Oster-Turnier über die volle Spielzeit von 70 Minuten ausgetragen. Auf einen Faktor hatten die Gastgeber keinen Einfluss - auf die Witterung. Doch der Wettergott schien seinen Beitrag leisten zu wollen und bescherte einen bunten Mix aus Sonne, Regen, kräftigen Böen und mitunter recht kühlen Temperaturen. Realistische Bedingungen eben, wie sie im Laufe der Runde vorkommen können.

Mit Hochdruck arbeiteten 21 Teams auf die Saison hin, übten Spielzüge ein, feilten an Standards, probierten verschiedene Systeme mit unterschiedlicher Besetzung aus. Auch die Self-Pass-Regel, die in den Bundesligen sowie im Jugendbereich bereits eingeführt wurde und ab Sommer auch in den unteren Ligen gelten soll, war ein Thema beim Turnier. Während des Schiedsrichterlehrgangs, der am Samstagmorgen im Salinental stattfand, wurde nach der neuen Regel gespielt. Diese besagt, dass der Ball bei einem Freischlag nicht mehr abgegeben werden muss, sondern der Akteur sich die Kugel selbst vorlegen und sie dann weiterspielen darf. "Ich finde die Regel gut. Sie beschleunigt das Spiel", erklärte Stephan Rothländer, der Trainer der KHC-Frauen. In den Übungseinheiten hat sich sein Team schon mehrfach mit der Neuerung beschäftigt, den Praxistest gab"s in der Partie gegen Bundesligist Klipper Hamburg. Die Nordlichter waren nicht nur mit einem Frauenteam angetreten, auch ihre Männermannschaft, in der Zweiten Liga beheimatet, war am Start. Zudem traten Zweitligist HC Ludwigsburg und zahlreiche Regionalligisten an.

Komplettiert wurde das hochklassige Teilnehmerfeld vom HC President aus der ersten tschechischen Liga. Die Prager waren zum ersten Mal dabei und begeistert. "Es ist super hier", berichtete Jirka Huptych. Der Mittelfeldspieler, der am Samstag seinen 27. Geburtstag gefeiert hatte, überraschte die KHCler mit seinen Deutschkenntnissen. Er hatte zwei Semester in Oldenburg studiert und fungierte im Salinental als Dolmetscher. Besonders freuten sich die Prager, mit zwei Nationalspielern angereist, auf das Duell mit dem Mannheimer HC. Denn dort sind ebenfalls zwei Tschechen aktiv.

Den ältesten Spieler hatte in Harry Hölzer zweifelsohne der ETSV Offenburg in seinen Reihen. Der 56-Jährige war direkt von einem Lehrgang des Ü50-Nationalkaders ins Salinental gekommen, um seine Mannschaft zu unterstützen. Verstärkt und trainiert wird das Offenburger Kollektiv, das sich vor zwei Jahren zusammengefunden hat, vom früheren englischen Nationalspieler Ajan Reginald, der zu den Spielen stets aus Großbritannien einfliegt. Jede Menge illustrer Gäste, die sich über Ostern im Salinental tummelten. Tina Paare

Oeffentlicher Anzeiger vom Dienstag, 6. April 2010, Seite 26

 

Hockey: Regionalliga-Vertretungen des Kreuznacher HC bestreiten während des Oster-Wochenendes jeweils fünf Partien
Erster Härtetest auf dem Spielfeld
Fortschritte und Schwächen ausgemacht - A-Jugendliche auf dem Sprung

BAD KREUZNACH. Seit Mitte März wird bei den Hockeyteams des Kreuznacher HC schwer geschuftet. Ausdauerläufe, Athletikeinheiten und die Verbesserung der Kondition standen auf dem Programm. Seit einigen Tagen wird nun auch mit dem Stock trainiert. Beim Oster-Turnier im Stadion Salinental bot sich für die KHC-Teams die Gelegenheit, den Stand der Vorbereitung zu überprüfen.

Jeweils fünf Partien bestritten die beiden Regionalliga-Teams des KHC. Ein Härtetest. Nach dem kräftezehrenden Programm waren am Ostermontag Auslaufen und Regeneration angesagt. In einem sind sich die Teamverantwortlichen einig: Beim Turnier waren große Fortschritte zu erkennen. Doch auch Schwächen wurden ausgemacht, und die gilt es abzustellen, bevor die Freiluftsaison am 25. April fortgesetzt wird. "Wir müssen noch an der Zuordnung arbeiten, und auch stocktechnisch sind wir noch ein bisschen hintendran", sagte Johannes Dietz, der gemeinsam mit Achim Frei für die Männermannschaft verantwortlich ist.

Zudem gilt es, Rückkehrer Florian Hemmes (Gau-Algesheim) und Zugang Niklas Schmitt (Speyer) zu integrieren. Auch die Jugend ist im Kommen. Acht A-Jugendliche stehen bereit, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Keine Frage, personell sind die Bad Kreuznacher gut aufgestellt, wenn es darum geht, ihr großes Ziel, den Aufstieg in die Erste Regionalliga, zu verwirklichen.

Nicht ganz so rosig sieht es bei den KHC-Frauen aus. Ariane Czerwonatis und Tine Heil stehen studienbedingt nicht mehr zur Verfügung, und Julia Hofmann hat sich für einige Monate nach Neuseeland verabschiedet. "Wir haben einen kleinen, aber feinen Kader", bringt es Stephan Rothländer auf den Punkt. Der Coach ist froh, dass ihm fünf Nachwuchsspielerinnen zur Verfügung stehen. Angetan war Rothländer vom Auftritt seines Teams gegen den Mariendorfer HC. Den Regionalligisten besiegten die Gastgeberinnen mit 3:0. "Das war unser bestes Spiel", resümierte der Trainer. (tip)

 

Oeffentlicher Anzeiger vom Dienstag, 6. April 2010, Seite 26

 

Alle sind sich darin einig: Sport und Salinental - das passt

Hockey: Landrat Franz-Josef Diel Gast beim Oster-Turnier des KHC - Kirner dürfen sich auf neue Tartan-Laufbahn freuen

 

BAD KREUZNACH. Da strahlte Stefan Tullius, der Vorsitzende des Kreuznacher Hockey-Clubs. Erstmals seit vielen Jahren beehrte ein Landrat das Oster-Hockey-Turnier des KHC im Stadion Salinental. "Ich bin früher hier gelaufen", erklärte Franz-Josef Diel und fand damit den Bezugspunkt zur Örtlichkeit. Später kam noch heraus, dass er ein ganz guter Fußballer war. Bis in die Bezirksliga hatte er es geschafft. Aber Hockey, nein, Hockey habe er nie gespielt.

Egal. "Wir sind überhaupt froh, dass der Landrat hierherkommt. Das gab"s jahrelang nicht", sagte Tullius hocherfreut. Und Diel versicherte: die Hockeyszene interessiere ihn sehr. Überhaupt scheint der Mann eine Ader für den Sport zu haben. Die Tartan-Laufbahn in Kirn etwa hält er für unbedingt nötig und bestätigte auf Nachfrage: "Ja, wir werden sie bauen."

In diesem Zusammenhang erinnerte sich Ex-OB Rolf Ebbeke, wie die Bahn im Salinental entstand. Damals, nach dem Hochwasser 1994. Ohne Stadtratsbeschluss. Weil es schnell gehen musste und 50 Prozent Zuschuss vom Land

 

gab. Überhaupt: Der Sport passt hierher, da waren sich alle am Tisch einig. Natürlich in Anspielung auf die Pläne, das Salinental umzustrukturieren, barrierefrei zu machen, auszuräumen und auch dem Sport am Zeug zu flicken. "In den nächsten 50 Jahren passiert in dieser Hinsicht nichts", bekräftige Sportausschussmitglied Peter Grüßner, der im Mainzer Innenministerium ganz nah dran ist an den Entscheidungsträgern. "Die Vereine, die Kinder, zum Beispiel auch bei der Stadtranderholung, profitieren davon", untermauerte Wolfgang Scheib, der Sportkreisvorsitzende aus Odernheim.

Alle sind sich darin einig: Finger weg von den Sportstätten im Salinental. Einem der schönsten Fleckchen im gesamten Nahetal. Gustl Stumpf

 

Oeffentlicher Anzeiger vom Dienstag, 6. April 2010, Seite 26

 

Turnier Splitter
     

 
Ein paar Bilder
         

         

 

 

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